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So werden Hund und Auto die besten Freunde

14.03.2014 - 16:00

Ihr Hund ist für viele Menschen ein vollwertiges Familienmitglied - klar, dass er auch beim Familienausflug dabei ist. Mitunter ist das Ausflugsziel jedoch nur mit dem Auto erreichbar - so manchem Hund ist das motorisierte Gefährt aber suspekt. Freiwillig steigt der Partner mit der kalten Schnauze dann nicht in den Wagen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren geliebten Vierbeiner Schritt für Schritt ans Autofahren gewöhnen können.

Futter kann Wunder wirken. Stellen Sie beispielsweise in den Kofferraum einen Napf mit Leckerlis und verbieten Sie Ihrem Hund den Zutritt – das weckt seine Neugier und lässt ihn seine Hemmschwelle überwinden. Heben Sie dann das Warte-Signal auf – mit großer Wahrscheinlichkeit folgt Ihr tierischer Freund seiner Nase und dem Futter ins Wageninnere.

Leckerlis sind das A und O

Ist der Sprung ins Auto geschafft, helfen weitere Leckerlis, damit Bello gerne auch länger im Pkw bleibt. Hat sich Ihre tierische Spürnase an den Platz im Wagen gewöhnt, können Sie den Motor für kurze Zeit laufen lassen. Bleibt Ihr Hund ruhig, belohnen Sie ihn erneut mit Leckerlis. Durch mehrere Wiederholungen verknüpft er mit dem Motorengeräusch schnell etwas Positives.

Funktioniert auch das, kann die erste gemeinsame Fahrt losgehen. Beruhigend für Ihren treuen tierischen Gefährten kann es beispielsweise sein, wenn er die von Hause gewohnte Musik hört oder in einer ihm vertrauten Hundebox Platz nehmen kann.

Auch bei kurzen Strecken zwischendurch belohnen

Beginnen Sie mit kurzen Strecken. In ruhigen Straßen können Sie beispielsweise alle zehn Meter anhalten und den Vierbeiner mit Futter belohnen. Alternativ können am Ende einer kurzen Strecke auch eine große Spielwiese oder sein Lieblingsspielzeug auf ihn warten.

Verträgt Ihr Hund die Autofahrt nicht, wird unruhig und übergibt sich womöglich, kann das verschiedene Gründe haben. Manchmal reicht es dann aus, die Lüftung oder Heizungswärme zu variieren. Manchen Tieren bekommt auch die Fahrt im Kofferraum nicht.

Im Zweifelsfall kann der Tierarzt helfen

Geht es dem Hund auch dann noch nicht besser, können Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen. Dieser kann bei Bedarf etwa ein homöopathisches Beruhigungsmittel verschreiben. Das verabreichen Sie Ihrem Liebling vor einer Fahrt mit dem Auto – am besten verpackt in einem Leckerli. Mit einem leistungsstarken Krankenversicherungsschutz für Hunde entfallen für Sie bis zu hundert Prozent der Tierarztkosten.

Sind kürzere Fahrten kein Problem mehr, können Sie nach und nach längere Strecken gemeinsam in Angriff nehmen. Achten Sie aber immer auf ausreichend viele Pausen, bei denen Ihr Hund etwas frische Luft und kurz Auslauf bekommen kann.

(kro)

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