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Wie Sie Ihren Hund vor Insektenstichen präventiv schützen können

20.07.2013 - 16:00

Im Sommer treibt es die meisten Menschen nach draußen. Es ist die Zeit der Freibäder, Open-Air-Kinos, Seen, Biergärten, Straßen- und Grillfeste. Zusammen mit Freunden, dem Partner, Kindern oder seinem besten tierischen Freund kann man während der Sommerzeit besonders viel Freude haben. Die Schattenseiten des Sommers sind – einmal abgesehen von Sonnenschirmen und Bäumen – die stechenden und blutsaugenden Insekten.

Diese haben im Hochsommer Hochkonjunktur – vor allem nach einem schlimmen Hochwasser, wie in diesem Jahr. Zum Teil gibt es in den vom Juni-Hochwasser betroffenen Gebieten derzeit Mückenplagen, die einem den Aufenthalt im Grünen gründlich vermiesen können. Doch damit nicht genug: Insekten sind nicht nur lästig, sondern ihre Stiche können auch gefährlich sein – für Menschen und Tiere. In Deutschland verfügt in der Regel jeder Bürger über eine Krankenversicherung, welche die Behandlungskosten übernimmt, wenn sich ein Stich entzündet oder eine lebensbedrohliche Situation aufgrund einer Allergie entsteht.

Eine Hundekrankenversicherung hingegen haben die wenigsten Hundehalter für ihren Vierbeiner abgeschlossen. Eine solche Versicherung kann jedoch eine sehr sinnvolle und kostensparende Anschaffung sein. Eine Vollschutz-Krankenversicherung für Hunde übernimmt nicht nur weitgehend die Tierarztkosten, sondern beinhaltet auch diverse Vorsorgeleistungen, wie zum Beispiel Impfungen. Gegen Insektenstiche können Hunde jedoch nicht geimpft werden. Hundehalter können und sollten diesbezüglich aber diverse Präventionsmaßnahmen ergreifen.

Präventionsmaßnahmen gegen Insektenstiche

Ein Stich kann nicht nur im Falle einer Allergie lebensbedrohlich sein, sondern auch dann, wenn der Vierbeiner im Mundbereich gestochen wird. Dies kann durchaus vorkommen, da viele Hunde nach Insekten beziehungsweise Bienen oder Wespen schnappen, wenn sie diese lästig umschwirren. Daher sind folgende vorbeugenden Maßnahmen zu empfehlen:
  • Gewöhnen Sie Ihrem Hund generell ab, nach Insekten zu jagen.
  • Seien Sie aufmerksam, wenn Ihr Hund beim Gassi gehen im Boden herum buddelt. Es kommt vor, dass er Erdwespen oder -hummeln nachspürt.
  • Mülleimer in Grünanlagen sind oftmals ein Tummelplatz für Bienen und Wespen. Beobachten Sie Ihren Hund und halten ihn, wenn möglich, davon fern.
  • Sie sollten auch den Hundenapf im Auge behalten. Dort suchen Wespen gerne nach Nahrung und können so in den Rachenbereich des Hundes gelangen.
Sollte Ihr Tier gestochen worden sein, kommt es vor, dass er vor Schmerzen jault und winselt sowie sie an der Einstichstelle leckt und knabbert. Da das stechende Insekt oftmals noch auf dem Hund sitzt, sollten Sie Ihren Hund untersuchen, um zu vermeiden, dass es in seinen Mund gelangt. Dies gilt vor allem bei Insekten wie Wespen, die mehrmals zustechen können. Im Falle eines Bienenstichs ist es geboten, die Biene samt Stachel schnellstmöglich zu entfernen, damit so wenig Gift wie möglich in den Körper des Hundes eindringt.

Wurde der Hund in den Rachenbereich oder auf die Zunge gestochen, kann dies lebensbedrohlich sein, da die Schleimhäute anschwellen und die Atemwege blockiert werden können. Sehr gefährlich wird es auch, wenn der Vierbeiner eine allergische Reaktion zeigt. Dann sind erste Erste-Hilfe-Maßnahmen für Hunde durchzuführen. In beiden Fällen sollte jedoch so schnell wie möglich eine tierärztliche Behandlung erfolgen.

(mtr)

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