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Kontakt mit Hunden fördert die Gesundheit von Menschen

13.06.2013 - 17:04

Was Tierliebhaber bereits ahnten, wurde durch eine wissenschaftliche Untersuchung belegt – Haustiere fördern die Gesundheit von uns Menschen. Ein internationales Medizinerteam analysierte eine Reihe von Studien, in denen untersucht wurde, ob Tierhaltung positive Auswirkungen auf das Herz-und Kreislaufsystem der Besitzer hat. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Haustiere tatsächlich dazu beitragen können, Übergewicht und Stressreaktionen zu reduzieren sowie den Blutdruck und die Cholesterinwerte zu senken. Diese Risikofaktoren stehen häufig – wenn sie übermäßig erhöht sind – im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher leiteten die Wissenschaftler aus der Studienanalyse ab, dass Haustierhaltung die Gesundheit verbessert.

Ein Tier sticht bei der Untersuchung besonders heraus – der beste Freund des Menschen. Insbesondere die Haltung eines Hundes soll danach sehr förderlich für die Gesundheit sein. Denn jeder, der sich einen Hund hält, muss auch mit ihm Gassi gehen. Zudem kann kaum ein liebevolles Herrchen oder Frauchen einem treuen Hundeblick widerstehen, der da sagt: „Mir ist langweilig, ich will nach draußen und herumtoben.“ Einem Mangel an Bewegung – oft das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung – wird so automatisch vorgebeugt.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt, der sich positiv auf das Immunsystem auswirkt, ist die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier. Hinzu kommt, dass Hunde wichtige soziale Funktionen übernehmen können: sei es als Rettungshund, der einen mit Stolz erfüllt oder als Gesprächsgegenstand, um soziale Beziehungen zu knüpfen. Bemerkenswert ist auch, dass Hunde laut einer Studie („Detroit Childhood Allergy Study“) das Allergierisiko von Kindern verringern können. Deshalb sollten Eltern auch Kleinkindern den Kontakt mit Hunden nicht verbieten. Zudem ist es wichtig, Kindern behutsam den respektvollen Umgang mit Tieren zu lehren. Wenn Hundehalter ihren Hundehalterpflichten nachkommen, geht in der Regel für das Kind auch keine Gefahr von einem Haushund aus.

Der Beste Freund des Menschen

Auch wenn der Haushund in unserer heutigen Gesellschaft verschiedene wichtige Rollen übernimmt und Funktionen erfüllt, wird ihm oftmals nicht der Respekt gezollt, den er verdient. Dies zumindest glauben einer repräsentativen Umfrage zufolge fast drei Viertel der deutschen Bürger. Dies ist auch ein Grund, warum beispielsweise der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) einmal im Jahr den „Tag des Hundes“ proklamiert. An diesem Tag sollen die Verdienste des Hundes gewürdigt, Aufklärungsarbeit geleistet und für Toleranz geworben werden.

Stellt man die Frage woher der Missmut gegenüber Hunden kommt, bekommt man meist zweierlei Antworten: Hunde machen Dreck und sind gefährlich. In beiden Fällen trifft der Vorwurf jedoch die Falschen. Denn die Hundehalter sind dafür verantwortlich, den Kot von öffentlichen Wegen und Anlagen zu beseitigen und den Hund so zu führen und zu halten, dass er für die öffentliche Sicherheit keine Gefahr darstellt.

Auch wenn jedes Bundesland seine eigenen Hundehaltergesetze hat, sollten pflichtbewusste Hundehalter in jedem Fall einige Grundregeln einhalten. So sollten Hunde stets angeleint werden, wenn die Gefahr besteht, dass sie Menschen oder Tiere instinktiv anbellen oder sogar beißen könnten. Um sich präventiv gegen Unfallschäden abzusichern, sollten Hundehalter aus Eigeninteresse eine Hundehaftpflicht abschließen – auch wenn Sie in einem Bundesland leben, indem die Hundeländerverordnung keine Versicherungspflicht vorschreibt.

Tipps für Hundehalter

Wer gut für seinen Hund sorgen möchte, sollte darüber hinaus den Abschluss einer Hundekrankenversicherung in Erwägung ziehen. Eine solche Versicherung bietet einen Schutz vor teuren Tierarztrechnungen, wenn der Vierbeiner medizinischen Beistand benötigt. Wer die Variante Krankenvollschutz wählt, hat in der Regel Anspruch auf diverse Vorsorgeleistungen (zum Beispiel Wurmkuren, Impfungen, Zahnprophylaxe und Zeckenmittel). Alternativ kann eine OP-Schutz-Versicherung abgeschlossen werden. Diese übernimmt in der Regel sämtliche notwendigen Kosten, die im Zusammenhang mit einem operativen Eingriff entstehen.

Mit einer Hundehaftpflichtversicherung können sich Hundehalter vor Schadensansprüchen Dritter in Millionenhöhe absichern. Sie müssen bedenken, dass Sie als Hundebesitzer für sämtliche Schäden haften müssen, die ihr Tier verursacht. Und sei es jemand stolpert über ihren schlafenden Hund und bricht sich ein Bein. Eine Hundehaftpflicht deckt Vermögens-, Sach- und Personenschäden ab. Ein kostenloser und unverbindlicher Preisvergleich hilft Ihnen Zeit und Geld zu sparen. Dies gilt auch bei der Hundekrankenversicherung.

(mtr)

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