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Hundehaftpflichtversicherung: Wenn ein Herrchen auf den Hund kommt

14.05.2010 - 22:39

Durch Hunde verursachte Haftpflichtschäden werden sehr oft unterschätzt. Dabei sollte jeder Hundehalter eine Haftpflichtversicherung für seinen Vierbeiner haben. Denn schon ein kleines Ungeschick des Hundes kann den finanziellen Ruin bedeuten. Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde nämlich nicht automatisch in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert.

Hunde sind oft der treueste Begleiter des Menschen – und das in allen Lebenslagen. Im Jahr 2009 lebten etwa 5,3 Millionen Hund in Deutschland, davon rund 70 Prozent Rassehunde. Jeder siebte Haushalt hat einen Hund aber leider nur 50 Prozent aller Hundebesitzer verfügen über eine Hundehaftpflichtversicherung. Diese Tatsache ist absolut unverständlich, denn man erhält die Hundehalterhaftpflichtversicherung bereits für unter 40 Euro inklusive Versicherungssteuer pro Jahr.

Dem geringen Beitrag steht ein finanziell sehr hohes Risiko gegenüber, denn wird ein Mensch, eine Sache oder ein Tier verletzt, muss der Tierhalter mit seinem gesamten Vermögen dafür haften.

Die meisten durch Hunde verursachten Haftpflichtschäden sind nicht auf Bissverletzungen zurückzuführen, sondern entstehen, wenn Vierbeiner auf die Straße laufen und Verkehrsunfälle verursachen. Auch Beschädigungen durch die überschwängliche Begrüßungsfreude des Hundes an Brillen, Jacken und Hosen wie auch Beschädigungen an gemieteten Wohnräumen (Mietsachschäden) werden häufig durch den Hundehaftpflichtversicherer reguliert. Dies gilt auch für Hotelzimmer und gemietete Ferienwohnungen im In- und Ausland.

Eine generelle Versicherungspflicht besteht nur für zwei Bundesländer, Berlin und Hamburg. Hier muss jeder Hundebesitzer seit dem 1. Januar 2010 eine Hundeversicherung nachweisen. In den restlichen Bundesländern gibt es bisher keine einheitliche Regelung. Einig ist man sich nur, dass bestimmte Hunderassen, die als „gefährlich“ eingestuft werden, eine Hundeversicherung brauchen. Aber hier unterscheiden sich die einzelnen Bundesländer in der Auffassung welche Hunde als „gefährlich“ gelten.

Hundehalter sollten unabhängig von Bestimmungen ihres Bundeslandes eine Hundeversicherung abschließen oder diese gegen Mehrbeitrag in ihre Privathaftpflichtversicherung integrieren. CHECK24 rät zu Deckungssummen ab 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden im In- und Ausland sowie zur Mitversicherung von Mietsachschäden.

Auf www.CHECK24.de haben Sie die Möglichkeit, nach Ihren individuellen Vorgaben Ihre maßgeschneiderte Hundehaftpflichtversicherung per Online-Antrag abzuschließen. Selbstverständlich können Sie vorab auch ein schriftliches Angebot anfordern.

(js)

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