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Hundegesetz Niedersachsen: Übergangsregelung endete am 1. Juli

04.07.2013 - 14:00

Am 1. Juli 2013 endete eine Übergangsfrist des niedersächsischen Hundegesetzes aus dem Jahr 2011. Personen, die sich in Niedersachsen erstmals nach dem 1. Juli 2011 einen Hund zugelegt haben, müssen nun einen Sachkundenachweis erbringen und ihren Vierbeiner registrieren lassen. Somit sind nun alle Regelungen des niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) rechtsverbindlich wirksam. Wichtigsten Neuerungen der einst verabschiedeten Gesetzesneufassung waren die Einführung einer Chip- und Versicherungspflicht.

Die Landesregierung hatte auf pauschale Rasselisten verzichtet und alle Hundehalter dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung für ihren Vierbeiner abzuschließen. Ziel der Gesetzesnovelle ist eine bessere Prävention vor Beißattacken und ein verbesserter Tierschutz. Die eindeutige Kennzeichnung des Tieres mit einem Chip und die zentrale Registrierung erlauben es nun, den Hundeeigentümer schnell zu ermitteln. Dies ist insbesondere in einem Schadensfall sehr wichtig.

Die Versicherungspflicht soll Hundehalter vor finanziellen Belastungen schützen und eine angemessene Entschädigung von Unfallopfern sicherstellen. Für die Registrierung ist die Kommunale Systemhaus Niedersachsen GmbH zuständig. Wer seinen Hund  online registriert, bezahlt hierfür nach aktuellem Stand 14,50 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). Eine schriftliche oder telefonische Meldung kostet derzeit 23,50 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer).

Sachkundenachweis und Hundehaftpflicht

Der Nachweis der Sachkunde besteht aus einer theoretischen und praktischen Prüfung und kostet jeweils etwa 40 Euro (hängt vom Prüfer ab). Auf der Internetseite des niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finden Hundebesitzer eine Liste mit anerkannten Prüfungsstellen. Zudem finden sich dort Literaturvorschläge, um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Anders als bei einem Hundeführerschein werden nicht der Hund und sein Halter geprüft, sondern ob Herrchen und Frauchen ihren Hund im Griff haben und über die Belange der Hundehaltung Bescheid wissen.

 

Die Registrierungs- und Prüfungskosten sind einmalig, schlagen jedoch mit circa 100 Euro zu Buche. Die Beitragskosten für eine Tierhaftpflichtversicherung sind dauerhaft. Daher sollten Hundehalter aus Niedersachsen verschiedene Hundehaftpflichtversicherungen vergleichen. Hinsichtlich Preis und Leistung gibt es unter den Versicherern oftmals große Unterschiede. Mit dem CHECK24 Versicherungsvergleich können Sie beim Beitrag der Hundeversicherung bis zu 78 Prozent sparen.

Ein Hundehaftpflicht Preisvergleich lohnt sich jedoch nicht nur für Hundehalter, die einer gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen, sondern für jeden Besitzer eines Hundes. Denn der Halter muss für jeden Schaden, den sein Tier verursacht, finanziell  geradestehen. Prüfen Sie daher das Hundegesetz ihres Landes.

Tipp: Die meisten Versicherer bieten Rabatte an, wenn der Versicherungsnehmer eine Selbstbeteiligung vereinbart und einen Dreijahresvertrag abschließt. Umso höher die Selbstbeteiligung gewählt wird, desto niedriger ist der Beitrag. Zudem gibt es meistens Sondertarife für Personen, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

(mtr)

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