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Hilfe, der Hund ist weg! Was Hundehalter beachten sollten

28.11.2014 - 16:00

Hunde gelten als intelligente und äußerst treue Tiere - als „bester Freund des Menschen“. Es kommt jedoch leider immer wieder vor, dass sie weglaufen. Sei es, weil sie einem anderen Tier hinterherjagen, durch den Gartenzaun entwischen oder sich beim Gassigehen losreißen. Da die Vierbeiner meist zur Familie gehören, ist der Kummer über das Verschwinden groß. Eine Vermisstenanzeige bei der Polizei können Hundehalter jedoch nur aufgeben, wenn der Verdacht besteht, dass der Hund gestohlen wurde. Daher stellt sich die Frage: Was kann man im Vorfeld tun?

In manchen Bundesländern besteht für alle Hunde oder solche, die den Landeshundegesetzen entsprechend als gefährlich eingestuft wurden, eine Registrierungspflicht. Eine Kennzeichnung und Registrierung, sei es per Tätowierung oder Mikrochip, kann bei der Suche und Wiederbeschaffung des Hundes sehr hilfreich sein.

Ein Halsband, auf dem der Name und die Adresse des Halters stehen, ist ebenfalls nützlich. Es lässt sich jedoch leicht abmachen. Tierschutzverbände empfehlen, einen Hund kennzeichnen und zentral registrieren zu lassen – am besten mit einem Chip. Für Hunde, die innerhalb der Europäischen Union verreisen, ist ein solcher Chip ohnehin Pflicht.

Tierhaftpflicht: Hundehalter haften jederzeit für Schäden

Chippen ist laut Experten gesundheitlich relativ ungefährlich, nicht sehr teuer und bringt den entlaufenen Hund und sein Herrchen oder Frauchen schnell wieder zusammen. Ganz gleich, ob ihr Vierbeiner registriert ist oder nicht – es gibt etwas wichtiges, was Hundehalter im Vorfeld bedenken müssen: Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist die die Tierhalterhaftpflicht festgeschrieben. Sollte der entlaufene Hund also einen Schaden verursachen, muss dafür der Hundehalter haften – sogar dann, wenn er von einer anderen Person gehütet wurde.

 

Ganz gleich, ob das Gesetz eine Versicherungs- und Registrierungspflicht vorschreibt oder nicht: Hundehalter sollten aus eigenem Interesse eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen sowie ihr Tier kennzeichnen und registrieren. Im Versicherungsfall übernimmt die Hundehaftpflicht die Schadenskosten. Mit der Versicherung lassen sich Vermögens-, Sach- und Personenschäden in Millionenhöhe abdecken. Bei der Versicherungssumme können Sie meist zwischen drei, fünf und zehn Millionen Euro wählen. Sehr praktisch ist auch, dass eine Hundehaftpflichtversicherung Mietsachschäden abdeckt.

Tipp: Die meisten Versicherer bieten gegen einen Aufpreis spezielle Leistungen an, sodass der Versicherungsnehmer den Haftpflichtschutz individualisieren kann. Nutzen Sie kostenlos und unverbindlich unseren Vergleichsrechner. Damit finden Sie kinderleicht in wenigen Minuten eine günstige und leistungsstarke Versicherung. Es besteht auch die Möglichkeit, den eigenen Hund über eine private Haftpflichtversicherung mitzuversichern.

(mtr)

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