0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Urteil: Erhöhung der Hundesteuer in Mainz ist rechtens

05.06.2013 - 09:49

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Erhöhung der Hundesteuer der Stadt Mainz gebilligt. Gegen die Erhöhung hatten zwei Hundehalter geklagt. Während die Stadt die Anhebung mit der Haushaltskonsolidierung begründete, vermuteten die Halter, die Stadt wolle damit die Zahl der Hunde begrenzen. Das Oberverwaltungsgericht folgte jedoch der Argumentation nicht und konnte in der Maßnahme auch keine Unverhältnismäßigkeit erkennen. Daher fällte das Gericht ein Urteil zugunsten der Stadt Mainz.

Somit ist die bereits 2012 beschlossene Hundesteuererhöhung rechtens. Wer in der Landeshauptstadt einen Hund halten möchte, der nicht als gefährlich gilt, muss hierfür nicht mehr 120 Euro, sondern 186 Euro Hundesteuer pro Jahr bezahlen. Für die Haltung eines zweiten Hundes sind jährlich nicht mehr 156 Euro, sondern 216 Euro fällig. Die Haltung eines gefährlichen Hundes kostet sogar 600 Euro im Jahr. Zudem enthält die Änderung zur Satzung über die Erhebung von Hundesteuer der Stadt Mainz (Hundesteuersatzung) vom 1. Februar 2012 einige wichtige Änderungen und Ergänzungen – insbesondere hinsichtlich der Haltung gefährlicher Hunde.

Gefährliche Hunde: Ergänzungen der Mainzer Hundesteuersatzung

Die Änderung der Hundesteuersatzung beinhaltet nicht nur die Erhöhung der Hundesteuer, sondern führt auch alle Hunderassen auf, die grundsätzlich als gefährlich angesehen werden. So gelten in Mainz neuerdings Hunde der Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Pit Bull Terrier oder Hunde, die von einer dieser Rassen oder diesem Typ abstammen, als gefährlich. Dies entspricht den Rassen, die auch das rheinland-pfälzische Landesgesetz über gefährliche Hunde in § 1 Absatz 2 als gefährlich aufführt.

Bewohner von Mainz, die einen solchen Hund halten, sind also nicht nur dazu verpflichtet, 50 Euro pro Monat an Steuern zu bezahlen, sondern müssen gemäß Landesgesetz auch eine bestimmte Hundehaftpflichtversicherung für ihr Tier abschließen. Der Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung ist durchaus sinnvoll – nicht nur für Halter eines gefährlichen Hundes. Denn schließlich haftet jeder Hundebesitzer für Schäden, die sein Vierbeiner verursacht. In diesem Bereich gibt es enormes Sparpotential, wenn man Hundehaftpflichtversicherungen vergleicht.

Hundehaftpflicht Vergleich

Die Höhe der Hundesteuer ist in Rheinland-Pfalz abhängig von der Kommune. Daher gibt es hier beträchtliche Unterschiede. So muss beispielsweise ein Hundehalter in Neuwied für einen Hund nur 96 Euro pro Jahr  bezahlen ─  also 90 Euro weniger als ein Hundehalter aus Mainz. Auch im Bereich Hundehaftpflicht gibt es enorme Preisunterschiede. Daher lohnt es sich, unverbindlich einen kostenlosen Versicherungsvergleich durchzuführen.

Mit dem CHECK24 Vergleichsrechner können Sie beim Beitrag bis zu 78 Prozent sparen. Ein Versicherungswechsel ermöglicht es Ihnen steigende Kosten der Hundehaltung zu kompensieren. Die Bedienung des Onlinerechners ist kinderleicht. Gleiches gilt, wenn Sie eine Police online abschließen möchten.

(mtr)

Weitere Artikel: