0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Einbrecher liest mit: Vorsicht bei Online-Beiträgen aus dem Urlaub

07.08.2014 - 12:00

Sommer, Sonne, Strand: Schöne Urlaubsmomente wollen auf Foto festgehalten und mit Freunden und Verwandten geteilt werden. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage nutzen über zwei Drittel der deutschen Tablet- und Smartphone-Besitzer zwischen 18 und 29 Jahren soziale Netzwerke auch im Urlaub. Doch Vorsicht: Auch potenzielle Einbrecher können so erfahren, dass Sie nicht zu Hause sind. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei Online-Beiträgen aus dem Urlaub achten sollten, um unerwünschten Besuch zu vermeiden.

Zunächst einmal sollten Sie darauf achten, dass automatische Standortangaben bei Ihren Beiträgen deaktiviert sind. Dies können Sie in den Einstellungen Ihres Nutzerprofils – zum Beispiel bei Facebook – überprüfen und bei Bedarf durch das Entfernen des Häkchens ändern. Zudem sollten Sie Ihre private Adresse grundsätzlich nicht in sozialen Netzwerken angeben.

Ebenso ist es ratsam, Beiträge wie „Gut auf Mallorca angekommen“ oder Strandfotos so abzuspeichern, dass sie nur für Kontakte zu sehen sind, die Sie tatsächlich kennen und nicht für die breite Öffentlichkeit. Das erschwert die Angelegenheit für potenzielle Hacker Ihres Accounts zumindest.

Vor dem Urlaub nochmal Einstellungen überprüfen

Vorsicht bei Online-Beiträgen aus dem Urlaub!
Tipp: Möchten Sie vor Ihrem Urlaub Ihre Sicherheitseinstellungen noch ändern, sollten Sie dies frühzeitig tun. Der Grund: Suchmaschinen wie Google passen Änderungen häufig zeitverzögert ein, sodass das persönliche Profil in der Suche noch einige Tage sichtbar bleibt. Zudem werden bei manchen Netzwerken die geänderten Informationen nicht automatisch in den Suchmaschinen überschrieben. Daher sollten Sie vor Ihrer Abreise nochmal überprüfen, ob alles geklappt hat.

Falls Sie bei der Heimkehr aus den Ferien trotz aller Vorsicht eine böse Überraschung erleben, sollten Sie umgehend die Polizei und Ihre Hausratversicherung verständigen. Wichtig: Die Einbruchsspuren sollten für die Ermittlungen nicht beseitigt werden. Die Schäden können durch Fotos leicht dokumentiert werden.

(kro)

Weitere Artikel: