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Umfrage zum "Tag des Einbruchschutzes": Viele Deutsche unterschätzen das Einbruchrisiko

27.10.2013 - 05:00

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger unterschätzen das Risiko von Haus- und Wohnungseinbrüchen. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung von Lupus Electronics, einem Hersteller von Sicherheitstechnik, hervor. Demnach haben 60 Prozent der Deutschen entweder keine oder nur wenig Angst vor einem Einbruch oder haben sich darüber noch nie Gedanken gemacht. Anlässlich des heutigen „Tag des Einbruchschutzes“ informieren Sicherheitsexperten und Polizeidienststellen bundesweit im Rahmen verschiedener Veranstaltungen über effizienten Einbruchschutz.

Laut der Befragung von Lupus Electronics haben die Deutschen mehr Angst vor dem finanziellen Ruin oder einem schweren Unfall als vor einem Einbruch. Lediglich neun Prozent der Umfrageteilnehmer sind sehr besorgt, dass jemand in ihr Haus oder ihre Wohnung einbrechen könnte – 40 Prozent sind immerhin besorgt. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Einbruchs zu werden, doppelt so hoch wie das Anmelden einer Privatinsolvenz und sogar vier Mal höher als das Risiko eines schweren Autounfalls.

Die meisten Haushalte treffen keine Präventionsmaßnahmen

Eine Hausratversicherung haben zwar 62 Prozent der Befragten abgeschlossen. Allerdings ist das bei vielen auch die einzige Absicherung gegen einen möglichen Einbruch. Nur knapp ein Drittel der Deutschen haben der Umfrage zufolge von der Polizei dringend empfohlene Maßnahmen zur Einbruchsprävention – wie etwa ein einbruchshemmendes Türschloss – durchgeführt. Eine Alarmanlage haben lediglich neun Prozent der Befragten installiert – an Videoüberwachung haben nur magere drei Prozent gedacht.

 

Das - trügerische - Sicherheitsgefühl in Sachen Einbruch machen die Bürger der Studie zufolge an einer vermeintlich guten Wohnlage (57 Prozent der Nennungen), der schützenden Gemeinschaft aus Mitbewohnern und Nachbarn (43 Prozent) sowie geschlossenen Türen und Fenstern bei Abwesenheit (58 Prozent) fest.

Sicherheitsexperten weisen jedoch darauf hin, dass selbst geschlossene Fenster für Einbrecher nicht unbedingt ein Hindernis sind. So können beispielsweise Fenster ohne einbruchhemmende Beschläge innerhalb weniger Sekunden aufgehebelt werden. Dasselbe gilt für Türen und Rollläden ohne spezielle Zusatzsicherungen.

Gut informieren ist die halbe Miete

Wer genauer wissen möchte, wie er seine Wohnung oder sein Haus besser vor Einbrüchen schützen kann, sollte die Gelegenheit nutzen, sich heute bei einer Informationsstelle in seiner Nähe im Gespräch mit den Experten zu diesem Thema zu informieren. Zusätzlich ist es sinnvoll, das eigene Hab und Gut mit einer leistungsstarken Hausratversicherung für den Ernstfall abzusichern.

 

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(kro)

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