0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Leitungswasser ist Schadensursache Nummer eins

02.10.2012 - 11:18

Die meisten Hausratschäden in deutschen Haushalten werden durch ungewollt auslaufendes Leitungswasser verursacht. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG Research & Consulting ergeben. Für die Studie wurden rund 1.000 Bundesbürger dazu befragt, welche Erfahrungen sie bisher mit Schadensfällen im eigenen Haushalt gesammelt haben und welche Vorsorgemaßnahmen sie diesbezüglich treffen.

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, waren circa 42 Prozent der Deutschen schon einmal von einem größeren Schaden in ihrem Haus oder ihrer Wohnung betroffen, neun Prozent sogar schon mehrfach.  In 60 Prozent der Fälle war die Ursache für den Schaden eine ausgelaufene Waschmaschine, ein Rohrbruch oder ein ähnliches Ereignis.

Mit 26 Prozent aller Nennungen liegt der Schimmelbefall in gemieteten oder den eigenen vier Wänden auf dem zweiten Platz der gängigsten Schadensverursacher.  Ebenfalls zu den häufigsten Ursachen von Hausratschäden gehören Unwetterschäden und defekte Heizungen mit jeweils 24 Prozent der genannten Schadensfälle.

Weitere Ursachen von Hausratschäden

Ferner gaben 13 Prozent der Umfrageteilnehmer an, schon einmal mit Hausratschäden im Zusammenhang mit reparaturbedürftigen Rissen in der Wand zu tun gehabt zu haben. Ein Einbruchdiebstahl ging bei zehn Prozent der Befragten mit Schäden am Hausrat einher. Weitere Ursachen für Hausratschäden waren ─ mit jeweils neun Prozent aller Nennungen ─ Brände sowie Insekten- und Tierbefall.

Wie die Befragung des Marktforschungsinstituts ebenfalls nahelegt, scheinen Männer tendenziell eher Opfer von Hausratschäden zu werden: So gaben 52 Prozent der männlichen Teilnehmer an, schon einmal einen Schaden am Hausrat erlitten zu haben, während es bei den weiblichen Befragten mit 48 Prozent etwas weniger Betroffene waren.

Nach Angaben des Auftraggebers der Studie könnte ein Grund für diesen Trend darin bestehen, dass Frauen in vielen Fällen ein umfassenderes „Risikomanagement“ betreiben als Männer. Das kann bedeuten, dass Frauen zum Beispiel häufiger die Wohnung lüften oder alle Stecker aus der Steckdose ziehen und das Wasser komplett abstellen, wenn sie für längere Zeit außer Haus sind. Im Gegenzug setzen Männer dafür eher auf technische Vorbeugemaßnahmen wie Sicherheitsschlösser, Brandmelder oder Feuerlöscher.

Hausratversicherung als sinnvolle Absicherung

Was jedoch die Notwendigkeit einer Hausratversicherung angeht, scheint weitgehend Einigkeit bei den Geschlechtern zu herrschen: Laut Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verfügen rund 75 Prozent der deutschen Haushalte über eine Hausratversicherung. Somit rangiert diese Versicherungsart auf dem ersten Platz der in der Bundesrepublik abgeschlossenen privaten Vorsorgemaßnahmen.

Wer darüber nachdenkt, eine Hausratversicherung abzuschließen, kann mit dem kostenlosen und unverbindlichen Online-Vergleichsrechner von CHECK24 ohne großen Zeitaufwand eine günstige Hausratversicherung finden. Doch auch für diejenigen, die bereits eine Hausratversicherung besitzen, empfiehlt sich von Zeit zu Zeit ein erneuter Vergleich, um unter Umständen einen noch besseren Tarif ausfindig zu machen.

(kro)

Weitere Artikel: