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Advent, Advent, das Häuschen brennt…

16.12.2009 - 11:22

Für die Adventszeit rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in diesem Jahr mit rund 12.000 Bränden in deutschen Wohnzimmern. Vor den finanziellen Folgen eines Brandes schützen Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen.

Im vergangenen Jahr zählte der GDV mehr als 15.000 Brände. Damit sinkt die Anzahl an Adventsbränden laut der GDV-Prognose für dieses Jahr um 20 Prozent. Die Kosten pro Feuerschaden steigen jedoch. Betrugen diese im Jahr 2008 noch 2.300 Euro, liegen sie 2009 bei 2.600 Euro. Höherwertige Ausstattungen der Wohnungen mit teuren Elektrogeräten sieht der GDV als einen möglichen Grund für den Anstieg.

Insgesamt leisteten die deutschen Versicherer im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro Ersatz für Schäden, die durch Feuer entstanden. Während in den Sommermonaten vor allem Blitz- und Überspannungsschäden auftreten, zählen in der Weihnachtszeit Kerzen und Silvesterböller zu den Hauptbrandverursachern. Die deutschen Versicherer rechnen mit 31 Millionen Euro, die sie 2009 an ihre Kunden für Brände in der Adventszeit zahlen müssen.

Trockene Adventskränze und Weihnachtsbäume, hölzerne Pyramiden und Strohgedecke fangen besonders leicht Feuer und können dadurch die besinnliche Weihnachtsatmosphäre in Sekundenschnelle zerstören. Um sich vor den finanziellen Folgen eines solchen Adventsbrandes zu schützen, empfiehlt sich der Abschluss einer Hausrat- und Wohngebäudeversicherung.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

Beide Versicherungen decken Schäden ab, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm ab Windstärke 8 und Hagel entstehen. Die Hausratversicherung greift auch im Falle eines Einbruchdiebstahls und bei Vandalismus. Versichert ist der komplette Hausrat. Dazu zählen alle beweglichen Gegenstände, Möbel, technische Geräte, Kleidung und Wertsachen.

 

Während sich die Hausratversicherung für Eigentümer und Mieter empfiehlt, wird eine Wohngebäudeversicherung nur von Haus- oder Wohnungseigentümern benötigt. Der Versicherungsschutz besteht für das Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände, wie z.B. einer Einbauküche. Der Einschluss von Elementarschäden sichert das Risiko einer Überschwemmung durch starken Regen ab.

Für alle Verbraucher, die über eine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung verfügen, lohnt sich ein Tarifvergleich, da sich durch einen Anbieterwechsel mehrere hundert Euro pro Jahr sparen lassen. Beispielberechnungen zeigen, dass sich bei einer Wohngebäudeversicherung ein Sparpotenzial von 100 Euro ergibt. Singles können ihre Kosten durch einen Wechsel ihrer Hausratversicherung um bis zu 120 Euro reduzieren, Familien sogar um über 370 Euro.

(kb)

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