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Fahrradversicherung - So schützt man sein Fahrrad vor Diebstahl

23.03.2010 - 22:29

Am letzten Wochenende freuten sich Deutschlands Radler darüber, endlich ihr Fahrrad wieder aus dem Keller oder der Garage holen zu können. Der Fahrspaß ist aber schnell getrübt, wenn der geliebte Drahtesel geklaut wird. Im Jahr 2008 wurden laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) rund 360.000 Fahrräder gestohlen. Doch trotz eines Schadenaufwandes von über 123 Millionen Euro werden nur ca. 10% der Diebstähle aufgeklärt.

Grundsätzlich ist ein Fahrrad als beweglicher Gegenstand in der Hausratversicherung eingeschlossen. Wird es bei einem Einbruch beschädigt oder entwendet, ist der Schaden durch die Hausratversicherung gedeckt. Dies gilt allerdings nur, falls das Fahrrad in der Wohnung, in der Garage oder im verschlossenen Keller gestanden hat.

Meistens wird das Fahrrad aber nicht aus der Wohnung, sondern von der Straße geklaut. Diese Art von Diebstahl ist nur bei ganz wenigen Hausratversicherern im Basisschutz enthalten. In der Regel muss die Police um eine zusätzliche Fahrradversicherung ergänzt werden. Doch selbst wenn man das Fahrrad mitversichert hat, sollte man das Kleingedruckte lesen.

So gibt es dort beispielsweise eine sogenannte Nachtzeitklausel. Diese besagt, dass der Wert des Fahrrads nur erstattet wird, wenn es tagsüber gestohlen wurde. Der Versicherte muss dann belegen können, dass sein Fahrrad in der Zeit zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends geklaut wurde. Hier braucht man die Aussage eines Zeugen, doch die Versicherung hat kaum eine Möglichkeit, den Gegenbeweis zu erbringen.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls mit einem Schloss gesichert war. Einzelne Versicherer stellen sogar Mindestanforderungen an den Preis oder die Qualität des Schlosses.

Ein Diebstahl muss sofort der Polizei gemeldet werden. Auch der Polizeibericht, welcher Angaben hinsichtlich der Marke, Farbe und Rahmennummer des Fahrrades beinhaltet, muss unverzüglich an die Versicherung weitergeleitet werden. Deshalb sollte der Versicherte immer die Kaufquittung aufbewahren, denn nur so kann der volle Preis erstattet werden.

Sollte das Fahrrad unerwartet wieder auftauchen, muss auch das umgehend der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden. Grund: Rein rechtlich gehört das Fahrrad der Versicherungsgesellschaft. In den meisten Fällen überlassen aber die Versicherer das Fahrrad den Versicherten, um Aufwandskosten zu sparen.

Auf CHECK24 haben Sie die Möglichkeit, nach Ihren individuellen Vorgaben Ihre maßgeschneiderte Hausratversicherung inklusive Fahrradversicherung per Online-Antrag abzuschließen. Selbstverständlich können Sie sich vorab auch ein schriftliches Angebot anfordern.

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