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Erhöhtes Einbruchsrisiko: Gerüst am Haus dem Versicherer melden

22.05.2014 - 10:00

Für viele Bauarbeiten - sei es ein neuer Fassadenanstrich oder die Modernisierung des Dachs - ist ein Gerüst am Haus unverzichtbar. Doch dieses erhöht das Risiko eines Einbruchs. Daher sollten Sie, sobald Sie von einem geplanten Gerüstaufbau erfahren, umgehend Ihre Hausratversicherung informieren - sonst riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz.

Auch bei anderen Situationen, die die Einbruchsgefahr erhöhen, sollten Sie der Gesellschaft zeitnah Bescheid geben. Das wäre etwa der Fall, wenn Sie einen ausgedehnten Auslandsaufenthalt planen und Ihre Wohnung länger als zwei Monate verwaist ist.

Ein Gerüst am Haus erhöht das Einbruchsrisiko.
Auch wenn ein neuer Betrieb in Ihrer Nachbarschaft öffnet, kann es ratsam sein, Ihre Hausratversicherung davon in Kenntnis zu setzen, um den Versicherungsschutz nicht zu riskieren. Beispielsweise erhöht ein Reifenhandel oder eine Lackiererei in der direkten Umgebung das Brandrisiko. In diesem Fall ist es auch sinnvoll, die Wohngebäudeversicherung zu informieren.

Besser einmal zu viel als einmal zu wenig informieren

Faustregel: Sobald sich irgendetwas an den äußeren Bedingungen Ihrer Wohnsituation ändert, sollten Sie dies Ihrer Versicherungsgesellschaft schriftlich mitteilen. Diese prüft dann, wie groß das neue Risiko ist.

In vielen Fällen müssen Sie nicht einmal einen höheren Versicherungsbeitrag zahlen. Sollte die Prämie doch angehoben werden, ist dies für Sie immer noch günstiger, als bei einem Einbruch oder Wohnungsbrand keine Versicherungsleistungen zu erhalten, weil Sie Ihrer vertraglichen Anzeigepflicht nicht nachgekommen sind.

(kro)

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