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Private Haftpflichtversicherung: Wichtigster Schutz ab günstigen 42 Euro p.a.

02.02.2011 - 11:42

Nur 70 Prozent aller deutschen Haushalte sind mit einer privaten Haftpflichtversicherung geschützt. Dabei ist diese neben der Kfz-Haftpflicht die wichtigste Police für jeden Verbraucher. Sie reguliert Schäden, die der Versicherte Dritten zufügt, und ist für Singles mit ausreichendem Versicherungsschutz bereits ab 42 Euro im Jahr erhältlich.

Dies ermittelte das Vergleichsportal CHECK24 durch einen Vergleich von rund 70 Tarifen der Haftpflichtversicherung. Familien erhalten den Haftpflichtschutz ab 59 Euro jährlich. Gegenüber dem teuersten Angebot im Vergleich sparen Singles bis zu 100 und Familien bis zu 120 Euro im Jahr.

Wichtig beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung ist die Wahl einer ausreichend hohen Versicherungssumme von mindestens fünf Millionen Euro. Denn zum Beispiel Schäden, die durch einen Unfall entstehen und dauerhafte gesundheitliche Folgen für das Opfer haben, können schnell in die Millionenhöhe gehen.

Ausfalldeckung einschließen – Selbstbehalt lohnt sich nicht

Verbraucher sollten außerdem den Tarifbaustein Ausfalldeckung einschließen. Dieser sichert im eigenen Schadenfall finanziell ab, wenn der Verursacher nicht haftpflichtversichert ist und den Schaden auch nicht aus eigener Tasche zahlen kann. Eine Selbstbeteiligung lohnt sich dagegen nicht, da die Prämie dadurch nicht signifikant gesenkt wird.

Empfehlenswert ist auch der Einschluss der Option Schlüsselschäden in die Haftpflichtversicherung, denn muss nach einem Schlüsselverlust eine komplette Schließanlage ausgetauscht werden, können Kosten von mehreren tausend Euro entstehen.

Tierhalter versichern ihren Hund ab 59 Euro im Jahr

Auch für Schäden, die das eigene Haustier verursacht, muss der Halter haften. Bei Kleintieren wie Katzen oder Vögeln springt die private Haftpflicht ein, für Hunde und Pferde ist eine extra Tierhalterhaftpflicht notwendig.

Eine gute Hundehaftpflicht erhalten Verbraucher eine gute Versicherung bereits ab 59 Euro pro Jahr, für Pferde müssen Tierfreunde mindestens 94 Euro jährlich zahlen. Zum teuersten Anbieter bedeutet dies eine Ersparnis von 60 bzw. 150 Euro im Jahr.

Eine ausreichende Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro ist bei der Tierhalterhaftpflicht ebenso wichtig wie der Versicherungsschutz für Tierhüter, die z.B. mit dem Hund gelegentlich Gassi gehen. Auch sollte die Übernahme des Schadens bei Verstößen gegen Gemeinderegeln (z.B. Maulkorbzwang oder Leinenpflicht) garantiert sein.

Separate Policen 16 Prozent günstiger als Kombi-Produkte

Einige Assekuranzen gewähren einen Rabatt, wenn Kunden die Privat- und die Tierhalterhaftpflicht als Kombiprodukt wählen. Dennoch sind zwei selbstständige Policen beim jeweils günstigsten Anbieter in der Regel lohnenswerter und ermöglichen eine Ersparnis von 16 Prozent (separate Policen für Singles: 100 Euro im Jahr; günstigstes Kombi-Paket: 119 Euro pro Jahr).

(eko)

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