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Privathaftpflicht für Babysitter

12.09.2014 - 18:00

Ein Kind großzuziehen ist wohl eine der schönsten Lebensaufgaben, die es gibt. Dabei zu sein, wie es die ersten Gehversuche macht, Silben nachbrabbelt, Bilder malt, Fahrradfahren lernt oder den ersten Schultag meistert, ist eine unvergleichliche Erfahrung. Doch jeder, der Kinder hat, kennt auch die anstrengenden und nervenaufreibenden Seiten der Kindererziehung. Es gilt jeden Moment wachsam und konzentriert zu sein, denn im Alltag lauern überall Gefahren auf die wissbegierigen Knirpse.

Zu Beginn der Elternschaft hat die Wahl der richtigen Entbindungsklinik und Hebamme absolute Priorität, gefolgt von einem kindgerechten Nestbau. Dabei geht es nicht nur um den passenden Wickeltisch, ein hübsches Kinderbett und pädagogisch wertvolles Spielzeug. Wichtig sind auch technische Sicherheitsmaßnahmen für den Haushalt, welche die neugierigen Geschöpfe bei ihren Sinneserkundungen vor Unfällen schützen. Dazu gehören Kindersicherungen für Steckdosen, Türen, Schränke und spitze Kanten. Was jedoch oft vernachlässigt wird, ist der passende Versicherungsschutz.

Wer als Paar bereits über eine Familienhaftpflichtversicherung verfügt, bei dem gehören die Kinder automatisch zum versicherten Personenkreis. Alleinerziehende, die eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, sollten nicht vergessen, den Single-Tarif auf einen Familientarif umzustellen. Was ebenfalls nicht vergessen werden darf: der Haftpflichtschutz für Babysitter. Es gibt wohl kaum Eltern, die ihr Kind nicht einmal von einem Freund, Familienangehörigen oder einer professionellen Kinderbetreuung umsorgen lassen. Ein privater Haftpflichtschutz bietet sowohl dem Schadensverursacher als auch den Geschädigten einen finanziellen Schutz.

Haftpflichtschutz für die Kinderbetreuung

Wenn Sie Ihr Kind von einem Babysitter oder einer Tagesmutter betreuen lassen, sollten Sie im Vorfeld unbedingt klären, ob die Betreuungsperson über einen passenden Haftpflichtschutz verfügt. Das gilt auch für eine unentgeltliche Betreuung durch ein Familienmitglied oder einen Bekannten. Genauso wichtig ist es, dass die betreuende Person im Rahmen ihrer Betreuungstätigkeit über eine Privathaftpflicht abgesichert ist. Dadurch ist zweierlei sichergestellt:
  1. Die betreuende Person genießt über ihre Haftpflicht-Police einen finanziellen Schutz, wenn sie im fremden Haushalt einen Vermögens- oder Sachschaden verursacht. Noch wichtiger, weil in schlimmen Fällen gar existenzbedrohend, ist jedoch, dass die Haftpflicht-Police Personenschäden in Millionenhöhe abdeckt. Sollte dem Kind etwas zustoßen, zahlt die Versicherung.
  2. Auch wenn es im Schadensfall nur ein schwacher Trost ist: Eine Haftpflichtversicherung stellt sicher, dass die Eltern finanziell entschädigt werden.
Eine private Haftpflichtversicherung ist daher im gegenseitigen Interesse von Eltern und Babysittern und bietet allen Beteiligten einen finanziellen Schutz. Eine Privathaftpflicht hat jedoch noch weitere Vorteile und bietet Versicherungsnehmern die Möglichkeit, den Leistungsumfang individuell zu gestalten.

Leistungen einer Haftpflichtversicherung

Die Leistungen einer Privathaftpflichtversicherung hängen vom jeweiligen Versicherer ab. In der Regel werden zwei oder gar drei verschiedene Tarife mit unterschiedlichen Leistungen offeriert. Zudem können Versicherungsnehmer bei den meisten Versicherern gegen eine Zuzahlung Extraleistungen wie zum Beispiel eine Schlüsselverlustversicherung in den Versicherungsschutz integrieren.

Eine weitere interessante Leistung ist die Forderungsausfalldeckung – das gilt insbesondere für Betreuungssituationen. Ist eine Ausfalldeckung Teil der Haftpflicht-Police, erhalten Geschädigte von der eigenen Versicherung die Schadenskosten, falls der Schadensverursacher selbst über keine Privathaftpflicht oder anderweitige finanzielle Mittel verfügt, um den Schaden zu begleichen. Ein Haftpflichtschutz kostet dabei im günstigsten Fall nur wenige Euro im Monat.

Da sich dafür Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro absichern lassen, erscheint es fast fahrlässig, keine Police abzuschließen. Wenn Sie schnell und einfach Haftpflichtversicherungen vergleichen und abschließen wollen, sollten Sie unseren Vergleichsrechner nutzen. Der CHECK24 Privathaftpflicht Vergleich ist absolut kostenlos und unverbindlich – das gilt auch für unseren gesamten Vertrags- und Kundenservice.

Tipp: Da kein Kinderleben ohne Unfälle bleibt, ist eine Kinderunfallversicherung ebenfalls eine bemerkenswerte Sache. Während die gesetzliche Unfallversicherung nur Schäden abdeckt, die sich auf dem Weg zur Schule oder Arbeit ereignen, greift ein privater Unfallschutz bei Berufs- und Freizeitunfällen.

(mtr)

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