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Wechsel des Girokontos - daran sollten Sie denken

08.03.2013 - 11:00

Seien es ein Startguthaben, die kostenlose Kreditkarte oder Sonderzinsen fürs Tagesgeld – die Banken buhlen aktuell um Neukunden und sind bereit, sie auch mit Geschenken zu überzeugen. Eine perfekte Gelegenheit für viele Verbraucher, das alte Girokonto zu kündigen und ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen – Prämien inklusive. Wir haben Ihnen zusammengestellt, woran Sie beim Wechsel des Girokontos denken müssen, damit diese Entscheidung im Nachhinein nicht doch noch  teuer wird.

Grundsätzlich sollten beide Girokonten einige Monate parallel bestehen, um alle Transaktionen vom alten auf das neue Girokonto zu übertragen. Um einen Überblick über Ihre Zahlpartner zu bekommen, schauen Sie sich die Kontobewegungen der letzten Monate an. Viele Banken bieten ihren Kunden direkt nach dem Wechsel die Möglichkeit, über Formulare die alten Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto umzubuchen. Damit Sie keinen Schuldner oder Gläubiger vergessen, haben wir Ihnen die wichtigsten Zahlpartner zusammengefasst.

Zahlpartner aus dem Alltag:

Denken Sie daran, den Dauerauftrag für Ihre Miete abzuändern. Falls die Nebenkosten nicht in Ihrem Mietvertrag inbegriffen sind, müssen Sie die Zahlungen an Energie-, Wasser-, Strom-und  Gasversorger sowie Abwasser- und Mülldienstleister abändern. Wichtig ist zudem, die Rechnungen von Telefon, Handy, Internet und Fernsehen umzustellen. Oft bieten diese Firmen in Ihrem Kundenlogin auf der Homepage die Möglichkeit, die Kontodaten dort direkt zu ändern. Das gleiche gilt für Kundenkontos bei Versandhäusern und Kundenkarten (z.B.: Payback oder Happy Digits).

Sollten Sie Mitglied in einem Verein, einem Verband oder Automobilclub sein, müssen Sie außerdem bedenken, den Zahlauftrag für den Mitgliedsbeitrag abzuändern.  Wenn Sie über ein Zeitungsabo oder einen dauerhaften Lotterieschein verfügen, sollten Sie daran denken, auch hier den Dauerauftrag abzuändern. Sehr wichtig ist natürlich, dass Sie Ihrem Arbeitgeber den Kontowechsel und die neuen Kontodaten mitteilen. Auch für den Fall, dass Sie über Nebenverdienste oder andere regelmäßige Einnahmen verfügen, sollten Sie Ihre neuen Kontodaten hier zügig melden.

Banken und Einrichtungen:

Sämtliche Banken, bei denen Sie Tages- oder Festgeldkonten haben, sollten Sie so schnell wie möglich auf den Wechsel Ihrer Kontodaten aufmerksam machen. Die meisten Banken bieten hierzu eine kostenlose Umbuchung der bestehenden Salden auf die neue Kontoverbindung an. Falls Sie einen Bausparvertrag haben, müssen Sie auch diese Bank über den Wechsel Ihrer Kontodaten aufmerksam machen. Leisten Sie regelmäßige Ratenzahlungen an Kreditbanken,  müssen Sie Ihre neuen Kontodaten umgehend an die Gläubiger weiterleiten um den Zahlungsausfall einer Rate zu verhindern.

Daueraufträge für Kindergarten oder Schulgebühren sollten Sie ebenfalls rasch abändern, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden. Um weiterhin Zahlungen von Kindergeld, Arbeitslosengeld, Bafög etc. zu erhalten, sollten Sie Ihre neue Kontoverbindung auch an die zuständigen Ämter und Behörden weiterreichen.

Versicherungen:

Vergessen Sie zudem nicht die monatlichen Beiträge an diverse Versicherungen: Falls Sie es verpassen sollten, ihren Beitrag rechtzeitig zu überweisen, kommen zusätzliche Kosten in Form von Mahnungen auf Sie zu. Denken Sie deswegen daran, Ihrer Kranken- und Lebensversicherung die neuen Kontodaten unmittelbar nach der Eröffnung des neuen Girokontos zu melden.

Des Weiteren  sollten Sie Ihre neue Kontonummer an die Haftpflicht und die Rechtschutzversicherung weitergeben. Außerdem ist es wichtig der Kfz- und der Unfallversicherung Ihre neuen Daten mitzuteilen. Falls Sie über eine Hausratversicherung oder eine private Rentenversicherung verfügen, sollten Sie es auf keinen Fall vergessen, Ihre neuen Daten an diese weiterzuleiten.

(as)

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