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Dispozins: Kontoüberziehung muss nicht teuer sein

18.09.2015 - 15:12

Wenn eine Bank über zehn Prozent Zinsen für die Kontoüberziehung verlangt, ist das frech. Und unfair den Kunden gegenüber. So schützen Sie sich.

Ein fairer Dispozins liegt laut Stiftung Warentest deutlich unter zehn Prozent. Doch trotz Niedrigzinsphase weigern sich einige Institute, ihren Kunden eine kostengünstige Überziehung des Girokontos zu ermöglichen.

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Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Dispozinsen im Durchschnitt um lediglich 0,4 Prozentpunkte gesunken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Warentester, für die 1.742 Banken zum Thema Dispo befragt wurden. Die teuerste Bank im Test verlangt einen bonitätsabhängigen Dispozins von unglaublichen 16 Prozent! Und das in der Niedrigzinsphase. Ein Widerspruch in sich! Schließlich können sich die Banken derzeit sehr günstig frisches Kapital von der Europäischen Zentralbank (EZB) besorgen. Das führt wiederum dazu, dass sie günstige Kredite vergeben können. Doch während Ratenkredite deutlich billiger wurden, haben einige Banken ihre hohen Zinsen auf Dispositionskredite immer noch nicht gesenkt. Das liegt nicht im Interesse der EZB, denn langfristig gesehen will sie mit den niedrigen Zinsen bewirken, dass die Menschen ihr Geld investieren. Dadurch soll die Wirtschaft der Euro-Zone wieder angekurbelt werden. Doch es gibt auch Banken, die faire Dispozinsen bieten.

So tappen Sie nicht in die Dispozinsfalle!


1)    Transparenz schaffen
Dass Banken die Höhe ihrer Dispozinsen transparent und für den Kunden einfach nachvollziehbar kommunizieren, klingt nach einer Selbstverständlichkeit. In Deutschland hüten aber insbesondere die teuren Banken ihren Dispo wie ihren Augapfel. So weigerten sich beispielsweise die elf teuersten Institute, ihren Zinssatz den Warentestern für ihre Studie freiwillig zu nennen. Diese schickten daraufhin Tester in die Filialen, denn dort müssen Preisaushänge ausgelegt sein. Bei drei Banken konnte trotzdem kein Wert ermittelt werden.

Um sich vor überteuerten Dispozinsen zu schützen, sollten Sie also zunächst herausfinden, welche Banken welchen Zinssatz bieten. Wenn Ihnen das nicht gelingt, sollten Sie misstrauisch werden. Doch bevor Sie jede einzelne Bankfiliale in Ihrer Nähe besuchen oder lange online recherchieren, können Sie auch einen Online-Zinsvergleich durchführen. Das geht um einiges schneller. Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass ein fairer Dispozins deutlich unter zehn Prozent liegen sollte. Doch nicht nur auf den Zinssatz sollte geachtet werden.

2)    Kostenlose Girokonten wählen

Die monatlich zu bezahlende Kontoführungsgebühr ist ebenfalls ein Faktor, der Girokonten teuer machen kann. Immerhin sind auch zehn Euro im Monat zu viel, wenn man dieselbe Leistung an anderer Stelle gratis bekommen kann. Diese Direktbanken bieten Girokonten ohne Kontoführungsgebühr mit niedrigen Dispozinsen:
 
Bank Höhe der Dispozinsen
DABbank 7,5 %
DKB 7,5 %
ING-DiBa 7,5 %
1822direkt 7,74 %
Targobank 7,79 %

3)    Den Kontowechsel nicht scheuen!

Nach günstigen Konten zu suchen, ist aber nur die halbe Miete. Das neue Konto muss auch beantragt werden. Viele schrecken davor zurück, weil sie den Aufwand scheuen. Doch mit kompetenter Hilfe, geht alles ganz einfach. Diese stellen wir Ihnen gerne in Form von übersichtlichen Vergleichen, direkt online auszufüllender Konto-Antragsstrecke, telefonischer Beratung und dem Kontowechselservice zur Verfügung.

(lsc)

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