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Immer mehr Banken verlangen Kontogebühren

10.12.2013 - 18:00

Die Anzahl der Banken, die ein kostenloses Girokonto anbieten, sinkt immer weiter. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Untersuchung der Frankfurter Unternehmensberatung Investors Marketing. Mit einem Bankwechsel können Kunden jedoch trotzdem um die Gebühren herumkommen.

Viele Banken haben das kostenfreie Girokonto abgeschafft. Deshalb kann es sich lohnen, die Bank zu wechseln.
Vor allem viele Filialbanken haben sich vom kostenfreien Girokonto verabschiedet. Laut Süddeutscher Zeitung wurden hierbei unterschiedliche Modelle angewandt: Entweder schafften die Banken die kostenlose Variante einfach ab und verwiesen auf das mit Kosten verbundene Konto – oder sie formulierten für das bestehende Konto Bedingungen dafür, dass es kostenfrei bleibt. Hierzu zählen etwa monatliche Mindesteingänge oder -umsätze. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase versuchen Geldinstitute auf diese Weise, neue Einnahmequellen zu erschließen.

Die Banken sind gesetzlich verpflichtet, ihren Kunden entsprechende Vertragsänderungen mindestens zwei Monate vor deren Inkrafttreten mitzuteilen. Sofern das Geldinstitut die Neuregelung korrekt in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingefügt hat, wird die Änderung wirksam. Der Kunde kann sich gegen entsprechende Anpassungen in der Regel nicht wehren.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass Änderungen tatenlos hingenommen werden müssen – der einfachste Weg ist es, das Geldinstitut zu wechseln. Gerade viele Direktbanken bieten kostenfreie Konten an. Einige Geldinstitute warten sogar mit Prämien für Neukunden auf. Mit dem Girokonto Vergleich von CHECK24 können Verbraucher einfach und schnell das für sie passende Konto finden.

(bb)

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