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Das wirklich kostenlose Girokonto im Test - Worauf Verbraucher achten müssen

06.09.2011 - 14:21

Kontoführungsgebühren müssen nicht sein – das beweisen zahlreiche Banken. Dennoch zahlen viele Verbraucher immer noch für die Verwaltung des eigenen Girokontos. „Finanztest“ hat sich auf die Suche begeben und eine Auswahl wirklich kostenloser Girokonten zusammengestellt.

Die Fachzeitschrift nahm 77 Banken und Sparkassen auf der Suche nach dem wirklich kostenlosen Girokonto unter die Lupe – und wurde fündig: Insgesamt 23 derartige Lohn-, Gehalts- und Rentenkonten konnten die Experten ausfindig machen. Als Anforderungen an ein gebührenfreies Bankkonto wurde das Fehlen einer Kontoführungsgebühr und eines Mindestbetrags für den Gehalteingang sowie eine Gratis-EC-Karte zu Grunde gelegt.

Wie Sie ein kostenloses Girokonto erkennen

Bei einem Bankkonto sollten Verbraucher insbesondere darauf achten, dass sich Geldautomaten des Bankenverbunds in unmittelbarer Reichweite befinden. In Ballungszentren ist das meist kein Problem, anders sieht es jedoch in ländlichen Regionen aus. In der Regel werden für das Abheben von Bargeld an fremden Geldautomaten mit der EC-Karte Gebühren von den jeweiligen Kreditinstituten erhoben. Banken dürfen seit Januar dieses Jahres die Höhe dieser Kosten selbst bestimmen – zwischen 1,75 Euro und 7,50 Euro kann das den Verbraucher kosten. Seit dem 15. Januar wird die Gebühr am Automaten angezeigt. Verbraucher können noch vor Abschluss des Vorgangs entscheiden, ob die Auszahlung ausgeführt werden soll. Kunden, die unmittelbar in ihrem Lebensumfeld keine Möglichkeit haben kostenlos Geld abzuheben oder viel auf Reisen sind, sollten ein Girokonto wählen, das eine kostenlose Kreditkarte beinhaltet. So können Verbraucher an jedem Automaten, wo ein entsprechendes Kreditkartensymbol angebracht ist, kostenlose Bargeldverfügungen tätigen. In unserem Girokonto Vergleich finden Sie Banken, die über solche Konditionen verfügen – wie die Deutsche Kreditbank (DKB), die Wüstenrot Bank und die ING-DiBa.

Guthabenverzinsung beim Girokonto

Neben den Kosten für ein Konto ermittelte „Finanztest“ ebenso, wie hoch die Einlagen auf dem Girokonto verzinst werden. Besonders groß fielen hier die Unterschiede zwischen den einzelnen Kontomodellen und Finanzinstituten aus - vor allem Direktbanken konnten mit einer attraktiven Verzinsung punkten. Spitzenreiter der Guthabenverzinsung waren die DKB Bank und deren Tochter SKG Bank – 2,05 Prozent Zinsen werden hier pro Jahr auf das parallel geführte kostenlose Kreditkartenkonto vergeben. Auch das Top-Girokonto der Norisbank (2,35 Prozent Zinsen) und das Konto giroLoyal der netbank (1,5 Prozent Zinsen) bieten eine rentable Verzinsung. Der Guthabenzins wird dann vergeben, wenn parallel ein kostenloses Tagesgeldkonto geführt wird.

(sb)

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