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Girokonto wechseln: Nicht von Lockangeboten ködern lassen

02.05.2011 - 15:18

Wer sein Girokonto wechseln will, der kann dabei viel Geld sparen. Das ist so weit klar. Aber kann man ein echtes Schnäppchen schlagen, wenn Banken mit einem Startbonus von bis zu 50 Euro locken, oder ist es am Ende doch nur eine Mogelpackung? Wichtig ist, dass Sie nicht nur auf Goodies wie den Neukundenbonus achten. In erster Linie sollten Sie die langfristigen Kosten im Auge behalten wie Kontoführungs- oder Kartengebühren.

Es klingt schon verlockend: Einfach ein Konto eröffnen und dafür gleich mal 50 Euro gutgeschrieben bekommen. Einfach so. Wer würde nicht darüber nachdenken? Aber Vorsicht, denn solche großzügigen Angebote halten oft nicht, was sie versprechen. Denn wenn eine monatliche Kontoführungsgebühr für das neue Girokonto verlangt wird oder auch ein Mindestgeldeingang, der nur aus einer einmaligen Gehaltszahlung herrühren darf, dann ist der Willkommensbonus schnell dahin. Auch die jährlichen Kreditkartengebühren können kräftig zu Buche schlagen, denn je nach Anbieter werden hier schnell 30 Euro und mehr fällig.

Vorausdenkend planen

Die 50 Euro Startguthaben schmelzen schnell dahin, wenn man als regelmäßiger Dispokredit-Nutzer mit hohen Sollzinsen zu tun hat. Daher sollte man beim Kontowechsel darauf achten, einen fairen Zinssatz zu bekommen. Abhängig von der Bank kann der nämlich ohne weiteres auch im zweistelligen Bereich liegen. Überzieht man seinen Disporahmen, dann wird es richtig teuer und es fallen noch mal höhere Überziehungszinsen an. Ein einfacher Ratenkredit ist zwar fast immer die billigere Lösung, aber wenn es doch hart auf hart kommt, sollten die Dispozinsen wenigstens im Rahmen bleiben.

Ausreichendes Automatennetz?

Wer Bargeld braucht und keinen passenden Automaten in der Nähe findet, der ärgert sich zu Recht. Denn für das Abheben bei Fremdbanken werden gerne bis zu 10 Euro Gebühren fällig. Daher sollte man sich im Vorfeld informieren, wie es um das Automatennetz der neuen Bank bestellt ist und bei welchen Partnerbanken aus demselben Verbundsnetz man ebenfalls kostenlos Geld abheben kann. Mittlerweile kann auch an über 1.000 Shell Tankstellen sowie Supermärkten von Penny und Rewe beim Einkaufen gleich noch Geld abgehoben werden. Mancher Girokonto Anbieter ermöglicht auch ein kostenloses Abheben von Bargeld mit der Kreditkarte an Geldautomaten.

(sr)

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