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Wohin mit dem Weihnachtsgeld? Bargeldeinzahlungen bei Direktbanken

17.12.2013 - 13:00

Direktbanken bieten Finanzdienstleistungen meist verhältnismäßig günstig an. Dafür haben sie kein eigenes Filialnetz - die Kunden können also nicht einfach mal kurz eine Geschäftsstelle ihrer Bank aufsuchen. Das ist in der Regel aber auch nicht nötig, denn anfallende Bankgeschäfte können entweder telefonisch oder über das Internet abgewickelt werden. Doch wie verhält es sich mit der Einzahlung von Bargeld? Diese Frage stellt sich gerade in der Weihnachtszeit für Direktbank-Kunden, die Geldgeschenke erhalten haben und diese auf ihr Girokonto transferieren möchten.

Nicht alle Direktbank-Kunden kommen um Gebühren herum, wenn sie Geldgeschenke zu Weihnachten auf ihr Konto einzahlen.
Kunden von Direktbanken sind nicht an Öffnungszeiten gebunden – sie können ihre Bankgeschäfte bequem via Telefon oder Online-Banking von zu Hause aus erledigen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Einzahlung von Bargeld. Filialbanken-Kunden suchen hierfür eine Geschäftsstelle ihrer Bank auf und nehmen die Einzahlung entweder direkt am Schalter oder an einem Automaten vor. Welche Möglichkeiten bieten sich im Falle von Direktbanken?

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Direktbanken, die als Tochter zu einer Großbank gehören, und anderen Direktbanken. Erstere sind oftmals an das Filialnetz ihres Mutterkonzerns angeschlossen. Dadurch ist es für die Kunden dieser Geldinstitute vergleichsweise einfach: Sie können in den jeweiligen Geschäftsstellen kostenlos Bargeldeinzahlungen auf ihr Girokonto vornehmen – allerdings ist dies nicht immer am Schalter, sondern oftmals lediglich am Banking-Terminal möglich. Kooperationen bestehen beispielsweise zwischen der Deutschen Bank und der Norisbank, der 1822direkt und der Frankfurter Sparkasse sowie der comdirect und der Commerzbank. Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ist ein Sonderfall: Sie verfügt in den neuen Bundesländern über 17 eigene Niederlassungen, in denen ihre Kunden kostenlos Bargeldeinzahlungen vornehmen können.

Die bei Einzahlungen anfallenden Gebühren variieren zwischen den Banken

Sofern eine Direktbank nicht in eine entsprechende Kooperation eingebunden ist, können ihre Kunden eine Drittbank aufsuchen und ihr Bargeld dort einzahlen. Diesen Service bietet nahezu jedes Geldinstitut an. Der Haken: In der Regel ist diese Leistung nicht kostenlos. Die Banken erheben für jede Einzahlung Gebühren – entweder in Form einer Pauschale oder eines prozentualen Abschlags auf die eingezahlte Summe. Die Pauschale liegt meist im Bereich zwischen fünf und fünfzehn Euro. Der Abschlag im Falle einer Einzahlung am Schalter beträgt bei der Commerzbank beispielsweise zwei Prozent. Folglich ist hier Vorsicht geboten, da bei höheren Beträgen Gebühren in größerem Umfang anfallen können. Zudem ist zu beachten: Bei Banken, bei denen eine Bargeldeinzahlung sowohl am Schalter als auch am Terminal vorgenommen werden kann, werden für die beiden Varianten oftmals unterschiedlich hohe Gebühren berechnet.

Tipp: Um den Aufwand für den Beschenkten von vornherein so gering wie möglich zu halten, ist es sinnvoll, kein Bargeld zu verschenken, sondern die entsprechende Summe zu überweisen. Andersherum besteht auch die Möglichkeit, regelmäßige Bargeld-Schenker darum zu bitten, eine Überweisung vorzunehmen.

(bb)

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