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5 Anforderungen an Ihr neues Girokonto

23.10.2015 - 14:10

Sie möchten Ihr erstes Girokonto beantragen oder einen Girokontowechsel durchführen, wissen aber nicht, welche Bank das beste Angebot abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse bereitstellt? Diese fünf Fragen helfen Ihnen dabei, das herauszufinden.

Um sich einen Marktüberblick zu verschaffen, hilft ein Girokontovergleich.

Marktüberblick: Welche Girokonten gibt es?

Um Neukunden kämpfen die Geldhäuser mit harten Bandagen, weil sie wissen: Wenn ein Kunde erstmal gewonnen ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er bei derselben Bank auch andere Finanzprodukte wie Tagesgeld oder Festgeld abschließt.

Für Verbraucher ist der Wettbewerb im Girokontobereich äußerst vorteilhaft, denn um am Markt bestehen zu können, müssen die einzelnen Institute Produkte zu guten Konditionen anbieten. Doch welche Bank hat das beste Girokonto?

Die Antwort auf diese Frage beziehungsweise ein umfassender Marktüberblick ist nur einen Mausklick entfernt. Online lässt sich eine Vielzahl an Konten unterschiedlicher Anbieter ganz einfach und schnell miteinander vergleichen. Die Wichtigkeit des Vergleichens von Finanzprodukten wird von Verbraucherschützern immer wieder betont. Im Falle des Girokontos hilft es dabei, das günstigste Produkt mit den besten Konditionen für Ihre Bedürfnisse zu finden. Deshalb sollten Sie, bevor Sie einfach ins Blaue hinein das nächstbeste Girokonto bei der Bank um die Ecke abschließen, erstmal online nachforschen, ob es nicht noch bessere Angebote gibt.

Doch der Vergleich ist lediglich ein Mittel zum Zweck. Was Sie sich von Ihrem Konto erwarten und worauf Sie mehr beziehungsweise weniger Wert legen, sollten Sie im Vorhinein für sich festlegen, um gezielt nach Konten, die diese Kriterien erfüllen, suchen zu können. Diese Fragen helfen Ihnen dabei.

Muss ich Kontoführungsgebühren zahlen?

Ob monatlich zu bezahlende Kontoführungsgebühren erhoben werden oder nicht, hängt oft mit der Art der Kontoführung zusammen. Für ein Onlinekonto bei einer Direktbank fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren an. Bei Filialbanken, wie zum Beispiel Sparkassen, kann das – je nach Kontomodell – anders aussehen.

Kontoführungsgebühren sind seit Herbst letzten Jahres – als in den Medien immer häufiger das Wort Niedrigzinsphase verwendet wurde – verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten. Die Bundesbank und die Bafin haben deutsche Bankinstitute damals dazu aufgefordert, für Dienst- und Serviceleistungen mehr Geld zu verlangen und Finanzprodukte den Kunden nicht kostenlos zur Verfügung zu stellen. Einige Banken sind dem bereits nachgekommen. Doch der vorhin erwähnte Wettbewerb sorgt dafür, dass es  in Deutschland immer noch zahlreiche kostenlose Konten gibt.

Wie hoch ist der Dispo?

Eine zweite, wesentlich Frage ist die nach der Höhe der Dispozinsen. Sie sind in Deutschland trotz Niedrigzinsumfeld, das die Zinsen für Kredite und daher auch für den Dispo eigentlich senken müsste, immer noch viel zu hoch, befand die Stiftung Warentest im August. Ihre Ansicht untermauerten die Verbraucherschützer mit einer umfassenden Dispozinsumfrage unter 1.742 Banken. Ein fairer Dispozins liegt laut Stiftung Warentest deutlich unter zehn Prozent. Falls Sie also auf der Suche nach einer Bank sind, die Ihnen die Überziehung des Kontos nicht allzu teuer verrechnet, sollten Sie sich am Rat der Warentester orientieren.

Tipp: Sie können im Girokontovergleich von CHECK24 die Sortierfunktion nutzen, um sich die Konten mit den geringsten Dispozinsen anzeigen zu lassen.

Wie teuer ist die Kreditkarte?

Häufig stellen Banken bei der Kontoeröffnung nicht nur eine Girocard, sondern auch eine Kreditkarte aus. Hier ist es besonders wichtig zu überprüfen, welche Leistungen die Kreditkarte zu welchen Preisen bietet. Zunächst sollte man sich nach der Jahresgebühr erkundigen. Wer sparen will, sucht gezielt nach einem Konto, bei dem die Kreditkarte dauerhaft kostenlos ist. In diesem Zusammenhang sollte speziell darauf geachtet werden, ob Gebühren ab dem zweiten Jahr anfallen. Denn einige Karten sind häufig nur im ersten Jahr gratis.

Apropos gratis: Das Abheben mit Kreditkarte an Geldautomaten ist bei vielen Banken (weltweit) gratis.
Fürs Geldabheben bezahlen? Nicht mit dem richtigen Konto!

Wo kann ich mit der Girocard gratis abheben?

Zum Abheben von Bargeld verwenden die meisten Deutschen ihre Girocard (ehemals EC-Karte). Doch hebt man am falschen Automaten ab – also einem, der nicht dem eigenen Geldautomatenverbund angehört – kann das ganz schnell sehr teuer werden. Das ist ärgerlich. Einer Umfrage der ING-DiBA zufolge gibt es keine anderen Entgelte, die die Deutschen mehr in Rage versetzen als Abhebegebühren.

Um den Ärger zu vermeiden, sollten Sie also schon vor der Kontoeröffnung herausfinden, zu welchem Geldautomatenverbund ihre Bank gehört. Einige Banken bieten auch einen Geldautomatenfinden, der Ihnen zum Beispiel anzeigt, ob Sie auf Ihrem Arbeitsweg an einem Automaten vorbeikommen, an dem das Abheben kostenlos ist.

Tipp: Unter Konten und Kartendetails finden Sie auch im CHECK24-Girokontovergleich genaue Informationen zur Girokarte des jeweiligen Konto-Anbieters.

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, was Ihr neues Girokonto können soll und wie viel Sie bereit sind dafür zu bezahlen, können Sie im Vergleich gezielt nach Ihrem Wunschkonto suchen. Für den Fall, dass Sie fündig werden, haben wir hier zusammengefasst, wie Sie Ihr neues Konto schnell und einfach eröffnen.  

(lsc)

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