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Heizkosten sparen, Klima schonen - Vorteile einer effizienten Wärmedämmung

05.10.2015 - 14:35

Auch wenn wir uns gewünscht hatten, der Sommer 2015 ginge nie zu Ende, ist es nun soweit: Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer und kühler und die Heizsaison geht wieder los. Viele von uns frieren – trotz auf Hochtouren laufender Heizungen in ihrem Zuhause. Ein Grund hierfür ist die unzureichende Wärmedämmung der Gebäude. Eine Sanierung erspart Ihnen Heizkosten und kalte Füße.

Eine verbesserte Wärmedämmung hat viele Vorteile: Sie spart Heizkosten, ist klimafreundlich und erhöht den Wohnkomfort. Häufig wird vor hohen Kosten, Brandgefahr und erhöhter Schimmelbildung gewarnt. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Vorteile einer Wärmesanierung und gehen Vorurteilen auf den Grund.

Nie mehr kalte Füße: Verbesserter Wohnkomfort durch Wärmedämmung

Bewohner von älteren Gebäuden können ein Lied davon singen: Man heizt und heizt und friert trotzdem, weil sich die Zimmer nicht richtig erwärmen. Die Wärmedämmung schafft hier Abhilfe: Warme Luft kann nicht mehr über die Außenhülle des Gebäudes entweichen und bleibt im Raum, die Außenwände sind nicht mehr kalt. Wem – gerade im Erdgeschoss – kalte Füße zu schaffen machen, der hat vermutlich keine  gedämmte Kellerdecke. Diese verhindert, dass kalte Luft aus dem Keller nach oben dringt – und hält somit die Füße warm.

Heizkosten sparen und Klima schonen

Es liegt auf der Hand: Wo weniger Wärme nach außen entweicht, muss weniger geheizt werden. Das spart Heizkosten – laut Analysen der Klimaschutzkampagne co2online bis zu 30 bis 40 Prozent. So rechnen sich die relativ hohen Investitionskosten, die eine Dämmung mit sich bringt. Beim Einbau selbst sollte jedoch nicht an falscher Stelle gespart werden, denn Fehler können hier verheerend sein und sowohl Wirkung als auch Haltbarkeit stark verringern.
Durch eine Reduzierung der Heizenergie wird nicht zuletzt auch das Klima geschont. Denn weniger Heizen bedeutet einen geringeren CO2-Ausstoß.

Wertsteigerung des Gebäudes

Auch wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Haus einmal zu verkaufen, lohnen sich die Dämmmaßnahmen. Denn aufgrund der Energieausweis-Pflicht wird der Wert eines Wohngebäudes durch seine Energieeffizienz bedeutend mitbestimmt. Gebäude, in denen die Verbrauchswerte gering sind, sind schlicht und ergreifend mehr wert.

Ist die Gefahr für Schimmelbildung bei sanierten Gebäuden höher?

Oft wird davor gewarnt, dass sich in sanierten Häusern mehr Schimmel bildet. Natürlich ist es so, dass sich Gebäude mit Fassadendämmung nicht mehr selbst entlüften, wie dies bei älteren Gebäuden der Fall ist, in denen viel Luft über weniger dichte Fenster und Türen entweicht. Regelmäßiges Lüften ist also in wärmesanierten Häusern noch wichtiger – hierauf sollte jedoch in jedem Haushalt geachtet werden. Wer für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgt, wird auch in seinem sanierten Heim keine Probleme mit Schimmel bekommen – ganz im Gegenteil: Gedämmte, also warme Wände schützen vor Schimmel.

Was ist mit der Brandgefahr?

Ein anderes, von „Dämmgegnern“ oft hervorgebrachtes Argument ist die angebliche Brandgefahr. Einige Male schon machten sanierte Gebäude Schlagzeilen, die komplett abbrannten, da Polystyrol, der beliebteste Dämmstoff in Deutschland, sehr leicht entzündlich ist. Das Forschungsinstitut für Wärmetechnik stellte jedoch fest, dass bei einem Großteil der bekannten Fälle Baumängel vorlagen. Bei einem fachgerechten Einbau ist die Brandgefahr gering. Außerdem gibt es neben Polystyrol, also Styropor, andere Dämmstoffe, die nicht brennbar sind.

Wie werden die Dämmplatten entsorgt?

Was passiert mit den vielen tausend Hektar Styroporplatten, wenn sie entsorgt werden müssen? Die Lebensdauer der Fassadendämmung ist nämlich begrenzt und beträgt maximal 40 bis 50 Jahre. Das Styropor aus der Wärmedämmung enthält Kleber, Putzmaterial und weitere verunreinigende Stoffe und kann deshalb nicht einfach recycelt werden. Die Platten sind jedoch kein Sondermüll. Zudem wird an den Recyclingmöglichkeiten laufend geforscht – bis 2040, wenn die erste Entsorgungswelle ansteht,  kann sich also noch Einiges tun.

Fazit

Dass sich Wärmesanierung in fast allen Fällen wirtschaftlich auszahlt, sehen die meisten Experten heute als erwiesen an. Auch in Hinblick auf den Klimaschutz ist die Sanierung sinnvoll – trotz der zum Teil ungeklärten Entsorgungsfrage. Unabdingbar ist aber eine fachgerechte Durchführung der Sanierung; nur so können Gefahren vermieden, eine hohe Lebensdauer und die Wirtschaftlichkeit garantiert werden.

Noch mehr Heizkosten sparen durch zusätzlichen Gasvergleich

Wenn Sie mit Gas heizen, kann neben der Wärmesanierung auch ein Gasvergleich dabei helfen, Ihre Heizkosten zu senken. Durch eine sanierte Wohnung und den Wechsel zum günstigsten Gasanbieter sind Sie optimal für die kalte Jahreszeit gerüstet.

(mwa)
 

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