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Kältere Temperaturen treiben Heizkosten

02.10.2013 - 12:00

Typischerweise beginnt am 1. Oktober eines jeden Jahres die Heizsaison - denn jetzt fallen draußen die Temperaturen. Um in den eigenen vier Wänden nicht zu frieren, müssen die Heizungen aufgedreht werden. Die Gasanbieter nutzen oftmals diese Zeit, um Preisaufschläge vorzunehmen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) schätzt aktuell, dass die Heizkosten in diesem Jahr um bis zu 18 Prozent höher liegen, als in den vergangenen Jahren, wie Medien berichten.

Schuld daran ist unter anderem die lange Kälteperiode zu Anfang des Jahres 2013. Bereits im ersten Vierteljahr 2013 lagen die Temperaturen dem DMB zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2012 um zwölf Prozent niedriger.

Teure Kälte

Dadurch kosteten allein die niedrigen Temperaturen im ersten Quartal den Verbraucher etwa 55 bis 65 Euro mehr als noch im vergangenen Jahr, so DMB-Direktor Lukas Siebenkotten. Da die Heizsaison gerade erst am Anfang steht, rechnet Siebenkotten dieses Jahr insgesamt mit einem Jahreskostenanstieg bei den Heizkosten um 130 bis 150 Euro. Er geht bei seiner Annahme davon aus, dass das vierte Quartal ähnlich kalt werde.

Gas, Fernwärme und Heizöl teurer

Mit den fallenden Temperaturen gehen die Preise etwa für Gas und Fernwärme nach oben: Im ersten halben Jahr 2013 stiegen die Preise für diese beiden Heizenergiequellen um 1,4 und 4,5 Prozent an. Gleichzeitig kündige sich auch beim Heizöl eine weitere Preissteigerung an, so der DMB-Direktor. Für eine 70 Quadratmeter-Wohnung mit Ölheizung könnten dadurch durchschnittlich 1.127 Euro an jährlichen Heizkosten fällig werden – etwa 137 Euro mehr als 2012.

Heizkosten reduzieren durch sparsamen Verbrauch

Er rät dazu, in den Wärmeschutz, die Wärmeerzeugung und die Wärmeverteilung in Gebäuden zu investieren. Allein die Modernisierung der vorhandenen Technik würde Ergebnisse zeigen und für deutliche Energieeinsparungen sorgen. Als Beispiel hierfür nennt Siebenkotten den hydraulischen Abgleich der Heizanlage.

Ratgeber zum Energiesparen

Die deutsche Energie-Agentur (dena) hingegen setzt auf mehr Transparenz bei der Heizkostenabrechnung. Dafür hat sie ein neues Online-Portal geschaffen, auf dem das eigene Nutzverhalten unter Berücksichtigung der Wohnfläche und Anzahl der Bewohner analysiert werden kann. Ziel ist es, dass Verbraucher das eigene Heizverhalten im Blick haben und abschätzen können, ob sich Modernisierungen rentieren würden. Ein ähnliches Angebot findet sich auch mit den Energiesparratgebern auf CHECK24.de, die in Kooperation mit co2online gemeinnützige GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Gasanbieter wechseln und Heizkosten sparen

Gaskunden haben dafür jederzeit die Möglichkeit, mit einem Gasanbieterwechsel Geld zu sparen. Denn der Gasvergleich auf CHECK24 zeigt, welche jeweils verfügbaren Tarife günstiger sind. Das Einsparpotenzial kann hierbei bis zu 500 Euro betragen – es lohnt sich.

(rfi)

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