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Richtig Heizen: Energiespartipps für die kalten Tage

31.12.2015 - 13:53

Auf eine warme Wohnung im Winter will niemand verzichten, doch muss der Temperaturregler wirklich immer auf der höchsten Stufe stehen? Wir haben ein paar einfache Tipps gesammelt, wie Sie in der kalten Jahreszeit viel Geld und Energie sparen können.
 

Draußen Minusgrade ─ drinnen Saunatemperaturen?

Wenn es draußen klirrend kalt ist, freut sich jeder auf ein kuschlig warmes Wohnzimmer. Doch viele übertreiben es mit den Temperaturen und drehen ihre Heizung auf 25 Grad oder sogar höher auf. Doch eine Raumtemperatur von 20 Grad reicht für ein gutes Wärmegefühl völlig aus. Wer die Temperatur nur um ein Grad senkt, kann bis zu zehn Prozent an Heizenergie sparen. Auch das Raumklima verbessert sich, wenn die Zimmer nicht so überhitzt sind. Ist die Luft weniger trocken und stickig, wird man abends auch nicht so schnell müde.

Wollsocken statt barfuß

Schon Oma wusste: Hauptsache warme Füße. Und es stimmt, denn unsere Füße sind wie die Zentralheizung unseres Körpers. Wer nicht frieren will, sollte also vor allem seine Füße gut einpacken. So kann die Heizung auf niedrigen Temperaturen laufen und der Wohlfühlfaktor ist trotzdem groß. Auch ein Halstuch hilft gut gegen Frösteln.
Geld sparen beim Heizen
Wer den Anbieter wechselt, kann viel sparen.

Im Warmen fernsehen – im Kühlen schlafen

Nicht jedes Zimmer muss mit gleich viel Grad beheizt werden. Oft reicht es den Raum gut zu heißen, in dem man sich die meiste Zeit aufhält. In vielen Fällen ist das Wohnzimmer der wärmste Ort der Wohnung. Hier kann die Heizung gerne auf 20 Grad stehen. In Küche, Bad und Schlafzimmer ist eine Raumtemperatur von 16 Grad meist ausreichend. Da die Luft in einem kühleren Zimmer weniger trocken ist, schläft es sich auch besser.

Stoßlüften statt Dauerkippen

Gerade im Winter ist richtiges Lüften das A und O. Statt die Fenster zu kippen, empfiehlt es sich mehrmals am Tag für etwa zehn Minuten gut durchzulüften. So kann sich die gesamte Raumluft erneuern, ist weniger trocken und der Raum heizt sich anschließend schneller wieder auf. Wer richtig lüftet, vermeidet auch Schimmelbildung.

Fenster und Türen abdichten

Wer an geschlossenen Fenstern sitzt und trotzdem einen permanenten Zug verspürt, sollte die Spalten der Fenster mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen abdichten. Dichtungsmaterial ist in jedem Baumarkt für wenig Geld erhältlich. Auch durch Türspalten kommt oft ein unangenehm kalter Luftzug. Besonders durch Türunterseiten strömt oft zu viel kühle Luft ins Zimmer. Abhilfe schaffen hier sogenannte Türbesen, Bürstendichtungen oder Zugluftstopper. Dabei handelt es sich um bürstenartige Schienen, die unter den Türen angebracht werden.

Tipp für Gaskunden

Wer mit Erdgas heizt, profitiert gerade jetzt von einem Anbieterwechsel. Besonders Verbraucher, die sich noch in der Grundversorgung befinden, sollten nicht länger zögern. Denn während die Gastarife in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen sind, befinden sich die Preise der Alternativanbieter derzeit auf einem Rekordtief. Einfach den Tarifvergleich starten und die günstigsten Gaspreise finden.

(sst)
 

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