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Gaskosten 2016: Grundversorger senken Preise

16.12.2015 - 11:54

Die Großhandelspreise für Gas befinden sich derzeit im Sinkflug und dennoch entscheiden sich nur wenige Versorger dazu, ihre Einsparungen an ihre Kunden weiterzugeben. Wie Sie Ihre Gaskosten trotzdem senken können und welche klimafreundlichen Alternativen es zu Erdgas gibt, erfahren Sie bei uns.

Für das kommende Jahr haben bereits mehr als 170 von etwa 700 Grundversorgern Gaspreissenkungen angekündigt. Die Preise für einen Vier-Personen-Haushalt (Verbrauch: 20.000 kWh) sinken dabei durchschnittlich um 4,5 Prozent oder rund 67 Euro jährlich.
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Einsparungen kommen nicht bei allen Kunden an

Aber nicht alle Verbraucher profitieren von den sinkenden Preisen. Während die Börsenpreise für Gas gefallen sind, steigen die Netzgebühren wieder. Im Schnitt erhöhen sich die Netzentgelte um knapp sechs Prozent. Einige Gasanbieter geben ihre gestiegenen Kosten an ihre Kunden weiter und erhöhen ihre Preise für 2016. Wer mit Erdgas heizt oder kocht, muss im nächsten Jahr also in einigen Städten tiefer in die Tasche greifen.

Bei Preiserhöhung kündigen

Wem eine Preiserhöhung ins Haus flattert, hat kann außerordentlich kündigen. Das Sonderkündigungsrecht gilt ab der schriftlichen Ankündigung der Erhöhung. Üblicherweise räumen die Energieversorger eine zweiwöchige Kündigungsfrist ein. Verbraucher, die sich noch in der Grundversorgung befinden und keinen Sondervertrag abgeschlossen haben, können jederzeit auch ohne Preiserhöhung kündigen.

Mit dem Anbieterwechsel sparen

Auch wenn Ihr Gasversorger noch keinen Preisanstieg bekannt gegeben hat, zahlt sich der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter aus. In den letzten sechs Jahren sind die Angebote der Alternativanbieter stetig günstiger geworden, während die Preise der Grundversorger entweder konstant hoch blieben oder weiter nach oben kletterten. So gibt es mittlerweile Tarifangebote für Familien, die unter 1.000 Euro im Jahr liegen. Einfach die Tarife der über 850 Gasanbieter vergleichen und bis zu 750 Euro jährlich sparen. Wer nicht nur seine Geldbörse, sondern auch das Klima schonen will, kann aus über 600 Ökogastarifen auswählen.

(sst)

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