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Dauertiefpreise bei Erdgas und Heizöl

22.08.2016 - 17:29

So wenig wie jetzt haben Gaskunden seit Juli 2010 nicht mehr für Erdgas bezahlt. Im August 2016 lag der durchschnittliche Jahrespreis der Alternativanbieter für 20.000 kWh bei 895 Euro. Viele Grundversorger senken ebenfalls ihre Preise. Auch bei Heizöl profitieren Verbraucher von den gesunkenen Börsenpreisen auf dem Ölmarkt.
 

Überangebot an Erdgas
   USA: Fracking sorgt für ein Überangebot am Gasmarkt.

Weltweites Überangebot an Erdgas

Ein Grund für die günstigen Gaspreise ist das derzeit weltweit herrschende Überangebot an Erdgas. Neben Großimporteur Russland fördern unter anderem die USA immer höhere Gasmengen mit der Fracking-Technologie. Aber auch die Niederlande, Norwegen und England überschwemmen den Gasmarkt mit hohen Fördermengen, was die Großhandelspreise in den Keller treibt.
 

Gesunkene Einkaufspreise

Zunächst hielten sich die Gasanbieter zurück, ihre günstigeren Konditionen beim Einkauf kaum an Kunden weiterzugeben. Doch nun kommen viele Versorger ihren Kunden entgegen und kündigen Gaspreissenkungen an. Damit erhören sie endlich die Forderungen der Verbraucherschützer, die schon seit Beginn des Jahres auf niedrigere Endkundenpreise pochen. Durch eine vorausschauende Einkaufspolitik sorgen die Gasanbieter für bessere Preiskonditionen. Das gilt für die Grundversorger ebenso wie für die Alternativanabieter. Seit Juni 2016 sinkt auch der Rohölpreis und auch hier können sich Verbraucher freuen, denn der Heizölpreis zieht nach.
 

Alternativanbieter noch günstiger

Zwar wird die Grundversorgung für viele Verbraucher durch angekündigte Gaspreissenkungen günstiger, doch noch größere Ersparnis bringt ein Gasanbieterwechsel. Im August 2016 lag der durchschnittliche Jahrespreis der Alternativanbieter für 20.000 kWh  bei 895 Euro. Zum Vergleich: 2010 bezahlten Gaskunden für die gleiche Menge noch 1.119 Euro bei einem alternativen Versorger und somit 20 Prozent mehr. Die Tarife der Alternativanbieter werden immer günstiger während sich der Preis der Grundversorgungstarife seit 2010 von damals 1.324 Euro auf aktuell 1.460 Euro erhöhte. Ein Anbieterwechsel lohnt also mehr denn je.
 

Heizsaison: Jetzt schon vorsorgen

Im Spätsommer denkt normalerweise keiner an die nächste Heizkostenabrechnung. Doch bei der aktuellen Lage auf dem Öl- und Gasmarkt sollten Sie jetzt zuschlagen, Gas- und Heizölpreise vergleichen und günstig in die nächste Heizsaison starten. Machen Sie jetzt den Heizöl- bzw. Gasvergleich und profitieren Sie von den günstigen Preisen.

(sst)
 

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