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Günstige Flüge sorgen für Tourismusboom: 2012 eine Milliarde Reisende weltweit

13.12.2012 - 19:00

Die Welt ist im Reisefieber: Nie zuvor haben so viele Menschen eine internationale Grenze überquert wie in diesem Jahr – jeder siebte Weltbürger packte die Koffer, um fremde Länder zu erkunden. Am Donnerstag ist der milliardste Mensch in ein anderes Land eingereist. Dem World Travel and Tourism Council (WTTC) zufolge ist der bisherige Rekord somit gebrochen.

Menschen können die unterschiedlichsten Gründe haben, dem Brennen in ihren Reiseschuhen zu folgen - aber für den aktuellen Rekord sind vor allem zwei Entwicklungen ausschlaggebend: billige Flüge und der wachsende Wohlstand, vor allem in bevölkerungsreichen Ländern wie China.

Billigflieger für Jedermann statt Reiseluxus für Reiche

Noch nie zuvor konnten Urlauber so billig verreisen wie heutzutage. Im Vergleich zu den Preisen im Jahr 1960 kostet ein Flugticket von New York nach London heute nur noch ein Viertel des Betrags, sagte David Bojanic, Tourismusprofessor der University of Texas in San Antonio dem Spiegel. Der Konkurrenzkampf zwischen den Airlines habe dafür gesorgt, dass Fliegen für viele zur Routine geworden ist.

China auf Achse

Ob per Flugzeug oder mit dem Zug - insgesamt können es sich immer mehr Menschen leisten, ins Ausland zu reisen. Dass am Donnerstag erstmals eine Milliarde Menschen innerhalb eines Jahres eine internationale Grenze überschritten haben, sei ein bedeutender Meilenstein, sagte WTTC-Präsident David Scowswill. „Es gibt einen unaufhaltsamen Zuwachs an Menschen, die um die Welt reisen wollen.“ Allein 2012 sind es 3,5 bis 4 Prozent mehr als noch im vorigen Jahr. Ausschlaggebend ist dabei vor allem die Reiselust der Asiaten, Russen und Brasilianer: allein in China stieg die Zahl der Weltenbummler von 58 Millionen im Jahr 2010 auf 72 Millionen in diesem Jahr. Immer mehr Menschen investieren ihre Ersparnisse in Flugtickets und Hotelbuchungen.

Die Top-Reiseziele weltweit

Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) gibt folgende „Klassiker“ für die fünf beliebtesten Reiseziele der Welt an: Paris, London und New York. Aber auch die aus deutscher Sicht schon etwas exotischeren Destinationen Antalya und der Stadtstaat Singapur zählen zu den „Top 5“. Zudem haben es inzwischen Länder auf die touristische Weltkarte geschafft, die noch vor zehn Jahren weitestgehend unbeachtet waren – zum Beispiel Guatemala und die Elfenbeinküste.

(jwö)

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