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Einmal um die Welt: 5 Tipps für Langstreckenflüge

10.02.2016 - 15:55

Eingekeilt in einer Maschine mit viel zu wenig Beinfreiheit, kalte Klimaluft, schnarchende Mitreisende oder einfach nur Langeweile: Flüge auf einen anderen Kontinent machen oftmals keine große Freude. Da Sie aber weder störende Sitze noch andere Passagiere einfach aus dem Flugzeug entfernen können, haben wir für Sie fünf Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Langstreckenflug so angenehm wie möglich gestalten.

1. Das richtige Handgepäck …

… ist das A und O auf einem Langstreckenflug. Nehmen Sie nicht nur Unterhaltungsgegenstände wie das Handy mit Ihrer Musiksammlung oder ein spannendes Buch mit – packen Sie auch ein aufblasbares Nackenkissen zum Schlafen ein. Ein dicker Pulli und kuschlige Socken, gegen die doch recht kühlen Temperaturen im Flieger, dürfen auch nicht fehlen. Wer dagegen mit Kindern reist, sollte an einen ausreichenden Vorrat an kleinen Reisespielen, Karten, Sudoku oder etwa Ausmalsachen für den Flug denken. Auch Obst oder Süßigkeiten stärken nicht nur Ihre Nerven!
 
Das sollten Sie ebenfalls mitnehmen:
  • Medikamente
  • Stützstrumpfe aus der Apotheke, um Thrombose vorzubeugen
  • Hygieneartikel wie Zahncreme, Zahnbürste und Deo
  • Schlafmaske, kleines Kissen
  • Brille statt Kontaktlinsen
  • Ohrstöpsel
Die Check-in-Automaten stehen in Frankfurt beispielsweise am Terminal 1. Foto: Oliver Roesler, Lufthansa

2. Management des Eincheckens

Um die Reisezeit bei einem Langstreckenflug nicht noch mit ewigem Anstehen an einem Check-in-Schalter am Abflugtag zu verlängern, ist es sinnvoll online oder am Vorabend einzuchecken. Letzteres steht Passagieren beispielsweise bei der Lufthansa und deren Regionalpartnern an zahlreichen Flughäfen zur Verfügung. Bei der Kranichlinie haben Sie bis maximal 23 Stunden vor Abflug die Möglichkeit, Ihr Gepäck an einem Schalter oder an einem Automaten aufzugeben.

Wer dagegen nicht zweimal in kürzester Zeit zum Flughafen fahren und trotzdem Zeit sparen will, kann beispielsweise bei Condor 24 Stunden vor Abflug online einchecken. Air Berlin schaltet den Web-Check-in dagegen bereits 30 Stunden vor Abflug frei – bei Flügen in die USA 24 Stunden vor Reisebeginn.

3. Die Sitzplatzfrage

Da es für Viele nichts Schlimmeres gibt als zehn Stunden und mehr zwischen zwei Mitreisenden zu klemmen, empfehlen wir den Platz vorab zu wählen. Viele Airlines wie etwa Turkish Airlines oder TAP Portugal bieten die Sitzplatzreservierung im Zuge des Online-Check-ins an. Ähnlich wie die Platzwahl vor einem Kinobesuch können Sie Ihren Sitz mithilfe eines Blanko-Plans aussuchen – nur die bisher reservierten Plätze sind farbig markiert. Ab jetzt haben Sie die Qual der Wahl: Gang oder Fenster?

Wer schlafen will, sollte sich einen Fensterplatz zum Anlehnen buchen. Gleiches gilt auch für all diejenigen, die etwas mehr Ruhe möchten. Allen, die dagegen häufiger das stille Örtchen aufsuchen müssen oder sich während des Fluges kurz hinstellen wollen, empfehlen wir, einen Gangplatz zu wählen.

Das könnte auch interessant sein:
  • Wer an den Toiletten und oder an der Bordküche sitzt, kommt erfahrungsgemäß nicht zur Ruhe.
  • Lehnen an den Sitzplätzen vor den Notausgängen lassen sich entweder gar nicht oder nur wenig verstellen.
  • Nicht nur die Sitze am Notausgang, sondern auch die dahinter bieten oftmals mehr Beinfreiheit als andere Plätze.
  • Im hinteren Teil der Maschine ist es lauter und wackeliger.
  • Ein Sitzplatz über den Tragflächen wackelt weniger.
  • Einen direkten Blick aus dem Fenster haben Sie meist auf der rechten Seite des Flugzeugs, auf der linken Seite sind die Fenster meist versetzt angeordnet.

4. Vor dem Flug

Passagiere können auch Notebooks oder Tablets mit in den Flieger nehmen.
Natürlich sorgen Zeitschriften, Kreuzworträtsel, Musik, das Entertainment-Angebot der Airline oder auch WLAN an Bord für etwas Ablenkung, aber wie können Sie Ihren Langstreckenflug noch angenehmer gestalten? Hier unsere Schnelltipps:

Kleidung: Ziehen Sie sich etwas Bequemes an! Am besten sind gemütliche und lockere Sachen.

Essen Sie vor dem Flug keine Hülsenfrüchte wie etwa Bohnen, Erbsen, Erdnüsse oder Linsen. Nicht nur Ihr Sitznachbar wird es Ihnen danken.

Trinken Sie möglichst viel wegen der trockenen Luft an Bord. Doch genau wie Hülsenfrüchte sollten Sie auch möglichst auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten. Wer Alkohol trinken will, sollte das in Maßen tun – denn dieser senkt die Sauerstoffsättigung im Blut und die Alkoholwirkung entfaltet sich erst am Boden.

5. Tipps gegen Jetlag

Außerdem sollten Sie versuchen, in der ersten Nacht möglichst ausreichend zu schlafen.
Wer auf einem Langstreckenflug mehrere Zeitzonen durchfliegt, leidet oftmals am allbekannten Phänomen des Jetlags. Diese Störung des Schlaf-Wach-Systems führt nicht nur dazu, dass sich Reisende nach dem Flug schlapp, matt und müde fühlen, sondern sie haben auch manchmal schlechte Laune oder wenig Appetit. Doch wie können Sie dem Jetlag entgegenwirken?

Die Deutsche Lufthansa empfiehlt beispielsweise ihren Fluggästen, die Uhrzeit bereits in der Maschine auf das Zielland umzustellen, um sich „mental an den neuen Zeitrhythmus“ zu gewöhnen. Nach der Ankunft rät die Airline am Tagesrhythmus des Urlaubsortes teilzunehmen und erst dann ins Bett zu gehen, wenn es dunkel wird. Planen Sie zudem am nächsten Tag wenig anstrengende Aktivitäten, damit sich Ihr Körper an die neue Zeit gewöhnt.

(mja)
 

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