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Luxus in der Luft - mit diesen Airlines wird Fliegen zum Erlebnis

08.05.2014 - 17:13

Menüs, die Gourmets vor Neid erblassen lassen, edle Materialien, modernste Technologie und Beinfreiheit en Masse - in der First Class lässt es sich fürstlich fliegen. Die höchste Beförderungsklasse macht nur einen Bruchteil der Sitzplätze aus, die in Großflugzeugen wie der Boeing 747 und 777 oder dem A340 und A380 von Airbus verfügbar sind. Doch sie stehen mit Exklusivität, Service und Komfort für das Prestige der jeweiligen Fluglinien. Erst in dieser Woche haben Etihad Airways und Air France neue Kabinen der Luxusklasse vorgestellt und setzten dabei mit jeweils unterschiedlichen Strategien auf viel Platz und Privatsphäre.

Unannehmlichkeiten wie allgemeiner Platzmangel und Sitze, die mit senkrechten Lehnen wenig Erholung bieten, wollen Airlines in der First Class möglichst ausmerzen und mit viel Komfort sowie einem gewissen Erlebnisfaktor ersetzen. Ein Blick in die Erste Klasse verrät also einiges über das Selbstbild und die Unternehmensphilosophie von Fluggesellschaften.

Während das Design der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammenden Unternehmen Etihad und Emirates orientalisch-prunkvoll ist, zielt British Airways auf subtile britische Eleganz ab und das deutsche Flaggschiff Lufthansa setzt auf viel Service am Boden und in der Luft. Diese gewissen Extras kosten in der Regel doppelt so viel wie ein Flug in der Business Class und bis zu zehnmal mehr als ein Ticket der Economy Class. Reisende, die ihr sich erstmal einen Überblick über das Preis-Leistungsverhältnis der Airlines verschaffen wollen, finden beim Flugvergleich von CHECK24 günstige Flüge zum gewünschten Ziel.

Exklusivität aus den Emiraten: Fliegen wie Aladin mit Etihad

Sieht aus wie ein Hotel, ist aber die neue Erste-Klasse-Kabine von Etihad. Foto: Etihad Airways
Für die erlesenste unter ihren neuen Erste-Klasse-Kabinen im Oberdeck des A380 entschied sich Etihad aus Abu Dabi für eine Ausstattung, die sich an den Privatjets der Reichen und Schönen orientiert. Auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und London kostet eine der „The Residence“-Suiten satte 20.000 Dollar, also etwa 15.000 Euro.

 

Sie bietet ein bis zwei Reisenden auf zwölf Quadratmetern Fläche eine eigene Wohnung im Flugzeug – inklusive Wohn-, Schlaf- und Badezimmer, die unter anderem mit 32-Zoll-TV-Bildschirm und Dusche ausgestattet sind. Die Sitze sind aus edlem Leder, die Bettwäsche für das 205 mal 120 Zentimeter große Doppelbett ist luxuriös. Für das leibliche und sonstige Wohl sorgen eine Minibar, der mitfliegende Chefkoch, der auch auf spezielle Wünsche der Kunden eingeht, sowie ein persönlicher Butler.

Zusätzlich ist der A380 mit neun „First Apartments“ ausgestattet. Diese verfügen ebenfalls über eine Schiebetür, einen Waschtisch und einen Liegesessel sowie eine Ottomane, die sich zu einem Full-Flat-Bett umwandeln lässt. Auch hier müssen Passagiere nicht auf eine gekühlte Minibar und einen eigenen Fernseher verzichten, der vom Sitz oder dem Bett aus genutzt werden kann.

Emirates: Kulinarische Highlights und Wellness über den Wolken

Seit 2008 ist der A380 von Emirates mit zwei Duschkabinen ausgestattet. Foto: Emirates
Genau wie Etihad ist Emirates berühmt-berüchtigt dafür, in der Königsklasse zu klotzen, statt zu kleckern. Je nach Flugzeugtyp bietet die Golf-Airline drei verschiedene Arten von Erste-Klasse-Sitzen an: Eine komplette Suite mit Türen, die Skycruiser-Sitze, die sich zu einem flachen Bett verstellen lassen sowie die weit zurücklehnbaren Sleeper-Sitze. Erstere sind in allen A380 und Airbus A340-500 sowie den meisten Boeing 777 des Golfcarriers verfügbar. Die First Class aller weiteren Flugzeuge ist mit den beiden anderen Sitzarten ausgerüstet.

 

Wer es sich in einer Emirates-Suite bequem macht, kann eine eigene Minibar, einen Schminktisch, Spiegel und Garderobe sowie eine Trennwand für mehr Privatsphäre nutzen. Im A380 stehen den Kunden zudem zwei Duschen zur Verfügung. Mit hochwertigen Pflegeprodukten aus natürlichen Inhaltsstoffen und einem Design aus Walnussimitation und Marmor sollen sich Reisende gediegen erfrischen können. Kulinarisch setzt Emirates ebenfalls auf das Wohlbefinden der Gäste: Die Mahlzeiten sind nicht nur je nach Strecke regional inspiriert, sondern auf Wunsch auch möglichst gesund. Mittags und abends serviert das Bordpersonal den Reisenden jeweils ein sieben Gänge-Menüs mit arabischen Mezze, frischem Salat oder Auberginen-Lasagne.

Neues aus Europa: Die neue „La Première“ von Air France

Air France serviert in der First Class standardmäßig Champagner und Kaviar. Foto: Air France
„Übernachten wie in einem Palast“ umschreibt Air France ihre neuen Einzelkabinen, die ab September 2014 in Flugzeugen vom Typ Boeing 777-300 verfügbar sind. Die Fluggesellschaft legt den Fokus dabei ebenfalls auf Privatsphäre, Erholung und Platz. Mit drei Quadratmetern Fläche sind die Suiten der Franzosen im Vergleich zu einem Sitzplatz in der Economy Class riesig, umfassen jedoch im Vergleich zum neuen Top-Produkt von Etihad nur ein Viertel der Fläche.

 

Doch Air-France-Passagiere müssen sich keine Sorgen machen – die Sitze von „La Première“ lassen sich ebenfalls in ein mehr als zwei Meter langes Bett umwandeln. Die Wände der Kabinen sind in Leder-Optik und der Sitz mit dickem Tweed-Stoff verkleidet, um eine so gemütliche wie elegante Atmosphäre zu schaffen. Für den nötigen Rückzugsraum sollen dicke Vorhänge sorgen, Unterhaltung bietet ein umfangreiches Entertainment-Angebot auf einem 24-Zoll-TV-Bildschirm.

Da im Land der Gourmets die kulinarischen Ansprüche standesgemäß hoch sind, hat die französische Fluglinie direkt mehrere Sterneköche engagiert, um die Bordmenüs zu kreieren – inklusive Champagner, Kaviar und Foie Gras. Die Kosmetiktasche von Givenchy, die Reisende als Willkommensgeschenk erhalten, soll zusätzlich französischen Lifestyle an Bord bringen.

(jwö)

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