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VTB, Mercedes-Benz und 1822direkt: Neue Tages- und Festgeldkonditionen

13.03.2013 - 09:00

Deutsche Sparer haben es derzeit nicht leicht. Insbesondere bei den beliebtesten Anlageprodukten der Bundesbürger – Tagesgeld und Festgeld – scheint die Welle der Zinssenkungen einfach nicht abzureißen. Beinahe täglich passen neue Institute ihre Konditionen nach unten an. Als nächstes müssen sich Anleger auf Zinssenkungen durch die VTB Direktbank, die Mercedes-Benz Bank und die 1822direkt gefasst machen.

Zum 14. März senkt die VTB Direktbank ihre Zinsen aufs Tagesgeldkonto von 1,50 Prozent auf nur noch 1,20 Prozent im Jahr. Damit rutscht das Institut im Tagesgeld Vergleich erneut ein gutes Stück nach unten ab. Auch die Konditionen für die Produkte VTB Festgeld und VTB Duo werden neu angepasst – jedoch erst zum 19. März. Das bedeutet, dass sich kurz entschlossene Sparer noch bis zum 18. März die aktuellen Zinssätze sichern und langfristig von ihnen profitieren können.

Die VTB Direktbank senkt auch die Festgeldzinsen

Die Zinssenkungen beim Festgeld beziehen sich jedoch nur auf Anlagen bis zu einer Dauer von 24 Monaten. So sinken beispielsweise die Zinsen auf eine zweijährige Festgeldanlage von 1,80 Prozent auf 1,50 Prozent jährlich. Für das einjährige Festgeld erhalten Sparer ab dem 19. März nur noch 1,40 Prozent im Jahr. Derzeit sind es noch 1,70 Prozent.

Beim VTB Direktbank Duo handelt es sich um ein flexibles Festgeldkonto. Hier werden nur 80 Prozent des Anlagebetrages fest angelegt. Die anderen 20 Prozent sind – wie beim Tagesgeld – jederzeit verfügbar. Damit kombiniert das VTB Direktbank Duo die attraktiven Zinsen eines Festgeldkontos mit der Flexibilität des Tagesgeldkontos.

Noch bis zum 18. März erhalten Anleger auf das einjährige VTB Duo 1,65 Prozent Zinsen im Jahr. Zum 19. März sind es nur noch 1,35 Prozent. Bei der zweijährigen Anlagedauer sinken die Zinsen von 1,75 Prozent auf 1,45 Prozent jährlich – bei der dreijährigen von 2,05 Prozent auf 2,00 Prozent. Die Mindestanlagesumme beträgt 500 Euro.

Zinssenkungen bei der Mercedes-Benz Bank und der 1822direkt

Auch die Mercedes-Benz Bank korrigiert ihre Festgeldzinsen zum 15. März nach unten. Anstatt wie bisher 1,10 Prozent erhalten Anleger auf das einjährige Festgeld der Autobank nur noch 1,00 Prozent. Für eine zweijährige Anlagedauer lässt das Institut nur noch 1,25 Prozent jährliche Verzinsung springen. Derzeit liegt der Zinssatz noch bei 1,50 Prozent. Das dreijährige Festgeldkonto bietet 1,50 Prozent jährliche Verzinsung – 0,4 Prozentpunkte weniger als aktuell.

Zum heutigen Dienstag nimmt zudem die 1822direkt eine Zinssenkung vor. Hier ist das Tagesgeld betroffen. Bisher wurden die Ersparnisse der Anleger mit 1,65 Prozent verzinst. Ab sofort sind es nur noch 1,50 Prozent jährlich. Dabei handelt es sich außerdem um ein reines Neukundenangebot. Die Direktbank der Sparkasse garantiert den Zinssatz bis sechs Monate nach Kontoeröffnung. Danach fällt er auf den variablen Bestandskundensatz zurück. Dieser liegt derzeit bei 0,75 Prozent jährlich.

Ein Ende der Zinssenkungen im Tagesgeld- und Festgeldbereich ist derzeit leider nicht in Sicht. Anfang des Monats hatte die Europäische Zentralbank beschlossen, den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,75 Prozent zu belassen. Die Geldpolitik solle so lange wie möglich stimulierend für die Konjunktur wirken, ließ EZB-Chef Mario Draghi verlauten. Für die Wirtschaft ist dies selbstverständlich eine gute Nachricht – Sparer dürften jedoch auch weiterhin das Nachsehen haben.

(fr)

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