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Tagesgeld und Festgeld: Zinsanpassungen im Monat August

26.08.2013 - 18:00

Offensichtlich haben die Sparzinsen auf Tagesgeld und Festgeld noch immer nicht genug gelitten. Auch im Monat August nahmen die Banken wieder umfassende Zinssenkungen in beiden Bereichen vor. Beim Tagesgeld verloren zwei der Top-Anbieter ihre Spitzenpositionen. Beim Festgeld gab es zumindest einen kleinen Lichtblick: Während einige Institute die Zinsen nach unten anpassten, gab es in einem Fall sogar eine Zinserhöhung.

Pünktlich zum 1. August machte die MoneYou den Anfang. Nachdem das Institut lange auf dem ersten Platz der Tagesgeldanbieter verweilte, senkte es Anfang des Monats die Zinsen von 1,55 Prozent auf 1,45 Prozent jährlich herab. Das Angebot der MoneYou gilt weiterhin für Neu- und Bestandskunden. Die Zinsen werden vierteljährlich ausgeschüttet. Einen Mindestanlagebetrag gibt es bei der Direktbank nicht.

Tagesgeld: Zinssenkungen bei der 1822direkt und der Bank of Scotland

Am 9. August folgte ein weiterer Top-Anbieter mit einer Zinssenkung. Die 1822direkt senkte die Zinsen aufs Tagesgeld von 1,50 Prozent auf 1,30 Prozent im Jahr. Damit gehört die Direktbank der Frankfurter Sparkasse nicht mehr zu den Spitzenreitern im Tagesgeld Vergleich. Das Angebot der 1822direkt gilt ausschließlich für Neukunden. Dafür punktet das Institut mit einer Zinsgarantie bis zum 20.12.2013 – anschließend fällt der Zinssatz auf den variablen Bestandkundensatz zurück, der aktuell bei 0,75 Prozent liegt. Die Zinsausschüttung erfolgt jährlich.

Mitte des Monats kündigte auch die Bank of Scotland eine Zinssenkung im Bereich Tagesgeld an. Hier wurde der Zinssatz zum 21. August  von 1,40 Prozent auf 1,20 Prozent jährlich gesenkt. Das Angebot richtet sich sowohl an Neu- als auch an Bestandskunden. Die Zinsen werden jährlich ausbezahlt – einen Mindestanlagebetrag gibt es ebenfalls nicht.

Ein Lichtblick: Die IKB nimmt Zinserhöhungen beim Festgeld vor

Auch beim Festgeld gab es im August einige Konditionsänderungen. Hier mussten Sparer jedoch nicht nur Hiobsbotschaften verkraften. So gab es beispielsweise bei der IKB  Zinserhöhungen bei den langfristigen Anlagedauern. Für das siebenjährige Festgeld erhalten Anleger anstatt 2,2 Prozent nun 2,4 Prozent jährliche Zinsen. Beim zehnjährigen Festgeld sind sogar 2,6 Prozent – anstatt wie zuvor 2,4 Prozent – zu holen.

Die SWK Bank passt ihre Zinsen aufs Festgeld nach unten an

Bei der SWK Bank gab es dagegen gleich zwei Runden von Zinssenkungen hintereinander. Am 5. August verkündete das Institut, den Zinssatz auf das sechsmonatige Festgeld von 1,35 Prozent auf 1,00 Prozent zu senken. Nur vier Tage später folgten Zinssenkungen bei den Laufzeiten von drei bis fünf Jahren. Für eine Anlagedauer von drei Jahren wurde der Zinssatz von 1,80 auf 1,70 Prozent angepasst, bei der vierjährigen Anlagedauer von 2,10 auf 1,75 Prozent und bei der fünfjährigen von 1,90 auf 1,80 Prozent jährlich.

Auch die Südtiroler Sparkasse und die Mercedes-Benz Bank senken ihre Festgeldzinsen

Die Südtiroler Sparkasse senkte den Zinssatz für eine einjährige Anlagedauer von 1,75 Prozent auf 1,60 Prozent jährlich. Für zweijährige Anlagen erhalten Sparer nur noch 1,70 Prozent – zuvor waren es 1,90 Prozent gewesen. Beim dreijährigen Festgeld sank der Zinssatz von 2,20 Prozent auf 2,00 Prozent im Jahr und beim vierjährigen von 2,50 Prozent auf 2,20 Prozent. Alle Zinsanpassungen wurden zum 21. August vorgenommen. Das Institut bietet seit August zudem eine Anlagedauer von fünf Jahren zu einem Zinssatz von 2,30 Prozent jährlich an.

Die voraussichtlich letzte Zinssenkung im August nimmt die Mercedes-Benz Bank am kommenden Mittwoch vor. Hier sind das zweijährige Festgeld (1,10 Prozent anstatt 1,20 Prozent jährlich) sowie das dreijährige Festgeld (1,3 Prozent statt 1,5 Prozent jährlich) betroffen.

(fr)

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