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Kombination aus Tagesgeld und Festgeld: flexibel, sicher und lukrativ

05.11.2013 - 17:58

Die Zinsen bewegen sich derzeit auf niedrigem Niveau – und das wird wohl vorerst auch so bleiben. Dennoch gibt es für sicherheitsbewusste Anleger die Möglichkeit, vergleichsweise lukrative Renditen zu erzielen und gleichzeitig einen Teil des Vermögens verfügbar zu halten. Hierfür bietet sich die Kombination von Tagesgeld und Festgeld an.

Mitverantwortlich für die geringe Verzinsung von Anlagen ist der niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der derzeit 0,5 Prozent beträgt und mutmaßlich vorläufig auf diesem Niveau bleiben wird. Bereits im Juli dieses Jahres hatte EZB-Präsident Mario Draghi angekündigt, dass der Leitzins „für eine längere Zeit“ nicht erhöht werden wird.

Tagesgeld- und Festgeldkonto: zwei sichere Modelle

Auch in Zeiten niedriger Zinsen lässt sich eine attraktive Rendite erwirtschaften.
Um dennoch eine zufriedenstellende Rendite zu erzielen, besteht eine Strategie darin, bei Anlagen ein verstärktes Risiko einzugehen. Allerdings verfügen auch sicherheitsbewusste Anleger über die Möglichkeit, gerade im Vergleich zum Girokonto oder Sparbuch lukrative Zinsen einzufahren. Vor dem Hintergrund, dass Verbraucherschützer grundsätzlich eine Liquiditätsreserve von zwei bis drei Nettomonatsgehältern empfehlen, bietet sich eine Kombination aus Tagesgeld- und Festgeldkonto an. Diese Strategie kann angesichts des derzeitigen Zinsniveaus attraktive Renditen mit sich bringen und gleichzeitig sicherstellen, dass ein Teil des Kapitals jederzeit abrufbar ist.

Im Falle eines Tagesgeldkontos ist das Geld sicher angelegt und flexibel verfügbar. Der Zinssatz ist variabel – allerdings gibt es auch Angebote, bei denen für einen bestimmten Zeitraum eine Zinsgarantie gilt. Bei einem Festgeldkonto handelt es sich ebenfalls um ein sicheres Modell. Das Geld wird über einen bestimmten Zeitraum zu einem garantierten Zinssatz fest angelegt. Je länger die Anlage läuft, desto höher fällt der Zinssatz in der Regel aus. Zu beachten ist allerdings, dass einige Angebote im Festgeldbereich die Angebote beim Tagesgeld erst ab einer bestimmten Laufzeit übertreffen.

Beim Festgeldkonto kommt es auf die Laufzeit an

Durch eine Tagesgeldanlage bei den Top-Anbietern können aktuell bis zu 1,5 Prozent Rendite eingefahren werden. Dies ist bei der ING-DiBa, der Cortal Consors und der Renault Bank direkt der Fall. Beim Festgeld übertreffen einige Banken diesen Zinssatz bei einer Anlagedauer von einem Jahr nur minimal – andere liegen auf dem gleichen Niveau oder sogar darunter. Angesichts dessen erscheint hier eine Anlage über einen Zeitraum von zwei Jahren als sinnvoll. Auf diese Weise können bis zu 1,8 Prozent Zinsen erzielt werden. Mit dieser Rendite wartet die Renault Bank direkt (Mindestanlagebetrag 2.500 Euro) auf. Bei einer Anlage über eine Dauer von drei Jahren sind sogar bis zu 2,1 Prozent möglich. Diesen Zinssatz bieten die Renault Bank direkt und die VTB (Mindestanlagebetrag 500 Euro).

(bb)

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