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Tagesgeld und Festgeld: Diese Zinsanpassungen gab es im Oktober

29.10.2013 - 18:00

Der Monat Oktober schürte bei vielen Sparern die Hoffnung auf eine Trendwende im Anlagebereich: Sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld vermeldeten die Banken ausschließlich Zinserhöhungen. Zwar fielen diese meist nur gering aus – dennoch scheint es, als sei nach Monaten der Zinssenkungen endlich wieder ein ausgeglichenes Niveau erreicht. Über folgende Konditionsanpassungen durften sich Anleger in diesem Monat freuen:

Ein besonderes Highlight stellte definitiv die Zinserhöhung der Cortal Consors dar. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen passte die Tochter der französischen BNP Paribas den Zinssatz aufs Tagesgeldkonto nach oben an – diesmal von 1,4 Prozent auf 1,5 Prozent jährlich. Damit belegt die Cortal Consors seit dem 15. Oktober (zusammen mit der Renault Bank direkt und der ING-DiBa) wieder die Spitzenposition im Tagesgeld Vergleich.

Das Institut punktet außerdem mit einer einjährigen Zinsgarantie sowie einer vierteljährlichen Zinsgutschrift. Das Angebot gilt nur für Neukunden und nur für Anlagesummen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. Nach zwölf Monaten fällt der Zinssatz wieder auf den Bestandskundensatz zurück, der aktuell bei 0,8 Prozent jährlich liegt.

Sonderzinsaktion beim Top Tagesgeld der Wüstenrot direct

Noch bis zum 6. November läuft zudem die Sonderzinsaktion der Wüstenrot direct. Hier erhalten Sparer aktuell 1,25 Prozent jährliche Zinsen aufs Tagesgeld sowie eine Zinsgarantie von vier Monaten. Das Angebot gilt nur für Erstabschlüsse im Aktionszeitraum und nur für Anlagesummen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Nach Auslaufen der Zinsgarantie wird das Konto wieder mit dem Bestandskundensatz verzinst. Dieser liegt derzeit bei 0,5 Prozent im Jahr.

Auch beim Festgeld gab es ausschließlich Zinserhöhungen

Deutsche Sparer hoffen auf ein baldiges Ende der Niedrigzinsphase.
Am 14. Oktober erhöhte die Renault Bank direkt ihre Festgeldzinsen bei drei verschiedenen Laufzeiten um jeweils zehn Basispunkte. Für eine Anlagedauer von 36 Monaten erhalten Sparer nun 2,10 anstatt 2,00 Prozent jährlich. Bei 48 Monaten sind es 2,30 anstatt 2,20 Prozent und bei 60 Monaten 2,50 anstatt 2,40 Prozent. Bei der drei-, vier- und fünfjährigen Laufzeit liegt die Autobank mit diesen Konditionen aktuell auf dem ersten Platz im Vergleich der Festgeldangebote. Mit nur 2.500 Euro ist die Mindesteinlage bei der Renault Bank direkt zudem verhältnismäßig niedrig.

Seit dem 10. Oktober erhalten Kunden bei der GEFA Bank 1,90 anstatt 1,80 Prozent jährliche Zinsen bei einer Anlagedauer von drei Jahren. Beim vierjährigen Festgeld wurde der Zinssatz von 2,00 auf 2,20 Prozent angepasst. Seit der Zinserhöhung gehört das Institut wieder zu den Top-Anbietern im Festgeldbereich. Die Mindestanlage beträgt bei der GEFA Bank 10.000 Euro

Nur einige Tage vorher kündigte auch die CreditPlus Bank eine Zinserhöhung beim Festgeld an. Seit dem 7. Oktober bietet das Kreditinstitut nun verbesserte Konditionen bei zwei-, drei-, vier- und fünfjährigen Anlagedauern. Besonders spendabel zeigte sich die CreditPlus Bank beim dreijährigen Festgeld (1,81 Prozent anstatt 1,56 Prozent jährlich) sowie beim vierjährigen Festgeld (2,01 Prozent anstatt 1,76 Prozent jährlich). Voraussetzung für den Kontoabschluss ist eine Mindestanlage in Höhe von 5.000 Euro.

(fr)

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