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Tagesgeld und Festgeld: Zinsanpassungen im März

25.03.2013 - 19:00

Wie die Monate zuvor ist auch der März von einigen Zinssenkungen im Bereich Tagesgeld und Festgeld geprägt. Zum ersten Mal seit langer Zeit gab es jedoch zumindest im Festgeldbereich einen Lichtblick: Die Credit Europe Bank erhöhte ihre Festgeldzinsen zum 19. März 2013. Für das zwölfmonatige Festgeld bietet das Institut seinen Kunden statt 1,25 Prozent nun 1,70 Prozent jährlich. Das 18-monatige Festgeld wird mit 1,80 Prozent verzinst – zuvor waren es lediglich 1,30 Prozent gewesen. Damit sichert sich die Credit Europe Bank einen der Spitzenplätze im Festgeld Vergleich.

Insbesondere Tagesgeldkunden hatten im März erneut das Nachsehen. Den Anfang machten diesmal die 1822direkt und die ING-DiBa. Beide Direktbanken passten zum 12. März 2013 ihre Tagesgeldzinsen nach unten an. Bei der 1822direkt gilt ein neuer Zinssatz von 1,50 Prozent pro Jahr. Dieser bezieht sich auf Spareinlagen bis zu einer Höhe von 250.000 Euro und wird bis zum 1. August 2013 garantiert. Der alte Zinssatz betrug 1,65 Prozent. Am selben Tag fiel der Tagesgeldzins auf das ING-DiBa Extra-Konto von 1,75 Prozent auf 1,50 Prozent jährlich. Dieser wird für sechs Monate garantiert und fällt dann auf den variablen Bestandskundensatz zurück. Bei beiden Instituten handelt es sich also um Neukundenangebote.

Die Tagesgeldzinsen fallen am laufenden Band

Nur zwei Tage später fielen die Zinsen beim VTB Tagesgeldkonto von 1,50 Prozent auf lediglich 1,20 Prozent im Jahr. Damit nimmt die VTB Direktbank einen der unteren Plätze im Tagesgeld Vergleich ein. Am 25. März 2013 folgte auch die Cortal Consors dem allgemeinen Trend der Zinssenkungen, und passte den Zinssatz für Neukunden von 1,70 Prozent auf 1,60 Prozent jährlich an. Die Bank bietet eine Zinsgarantie über zwölf Monate.

Auch für den kommenden Monat wurden bereits zwei Zinssenkungen angekündigt: Die Bank of Scotland und die Wüstenrot werden ihre Tagesgeldzinsen am 16. April 2013 senken. Anstatt wie bisher 1,60 Prozent wird die Bank of Scotland ihren Kunden nur noch 1,40 Prozent jährliche Verzinsung bieten. Das Angebot gilt nach wie vor für Neu- und Bestandskunden.

Auch die Wüstenrot beendet ihre Sonderzinsaktion. Aktuell können sich kurz entschlossene Sparer noch einen Sonderzinssatz in Höhe von 2,0 Prozent pro Jahr sichern. Dieser bleibt für sechs Monate garantiert unverändert. Mit dem Auslaufen der Aktion fallen die Tagesgeldzinsen wieder auf den variablen Satz des Instituts zurück. Dieser liegt derzeit bei 0,75 Prozent pro Jahr.

Auch der Festgeldbereich war von Zinssenkungen geprägt

Der deutsche Festgeldmarkt musste ebenfalls zwei Zinssenkungen verzeichnen: Zum 15. März 2013 senkte die Mercedes-Benz Bank ihre Festgeldkonditionen für Laufzeiten von drei bis zwölf Monaten um 0,1 Prozentpunkte herab. Längere Anlagezeiträume waren deutlich stärker betroffen. So erhalten Sparer beispielsweise auf das zweijährige Festgeld nur noch 1,25 Prozent jährlich – zuvor waren es noch 1,50 Prozent. Der Zinssatz auf das dreijährige Festgeld wurde von 1,90 Prozent auf 1,50 Prozent im Jahr herabgesenkt.

Neben den Tagesgeldzinsen passte die VTB Direktbank auch ihre Festgeldkonditionen nach unten an. Beim VTB Festgeld fielen die Zinsen bei Anlagedauern bis zu 24 Monate um 0,30 Prozent beziehungsweise 0,40 Prozent. So wird beispielsweise das zwölfmonatige Festgeld mit jährlicher Verzinsung nicht mehr mit 1,70 Prozent, sondern nur noch mit 1,40 Prozent jährlich verzinst. Längere Laufzeiten waren von den Konditionsänderungen nicht betroffen.

Beim Sparprodukt VTB Duo betrugen die Zinsen für das einjährige Festgeld zuvor 1,65 Prozent jährlich – nun sind es nur noch 1,35 Prozent. Bei einer Anlagedauer von zwei Jahren sind nur noch 1,45 Prozent im Jahr zu holen, anstatt wie bisher 1,75 Prozent. Beim VTB Duo sind nur 80 Prozent des Kapitals fest angelegt. Die restlichen 20 Prozent sind jederzeit flexibel verfügbar.

(fr)

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