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Forsa-Studie: Deutsche treffen Finanzentscheidungen intuitiv

29.08.2011 - 14:19

Wenn es um finanzielle Entscheidungen geht, dann verlassen sich die Deutschen am liebsten auf ihren Bauch. Geht dabei allerdings etwas schief, dann tun sie sich schwer, dafür die Verantwortung zu übernehmen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine aktuelle Forsa-Studie, die im Auftrag der comdirect Bank durchgeführt wurde.

Immerhin 44 Prozent der Befragten geben an, ihre innere Stimme spiele eine wichtige Rolle, wenn Sie über die Finanzierung bei kostspieligeren Anschaffungen entscheiden müssen. Weitere 32 Prozent beziehen auch die Meinung ihres Partners mit ein, wenn sie eine Entscheidung treffen. Gerade einmal 18 Prozent der Bundesbürger nehmen sich hingegen Ratschläge von Experten zu Herzen. Und nur 12 Prozent greifen auf Testberichte zurück, um die richtige Handhabung ihres Geldes geht.

Bei Geldentscheidungen abwarten

Was die Entscheidungsfreudigkeit angeht, sind die Bundesbürger allerdings recht zurückhaltend. Laut der Forsa Studie liegt das daran, dass die Deutschen finanzielle Entscheidungen eher als lästig empfinden. Weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer gibt an, sich gerne mit Geldfragen zu beschäftigen. Ganze 53 Prozent befassen sich nur unwillig mit dem Thema. Daher werden Finanzentscheidungen oftmals solange aufgeschoben, bis es nicht mehr geht. Etwa ein Viertel der Deutschen, nämlich 24 Prozent, überlässt Geldfragen lieber anderen bzw. wartet ab, was sich von selbst ergibt. Und das hat auch seinen Grund, denn 56 Prozent der Befragten, die mit einer Aktienspekulation in der Vergangenheit bereits einmal Geld verloren haben, schieben die Schuld dafür widrigen Umständen oder Dritten in die Schuhe. Gerade einmal 44 Prozent bekennen die eigene Verantwortung.

Sicherheit am wichtigsten

Sicherheit geht vor und steht für Anleger deshalb noch vor der Rendite. Für 63 Prozent der Umfrageteilnehmer steht bei der Geldanlage daher Sicherheit an erster Stelle. Nur 32 Prozent geben an, dass die Rendite für sie als Anlagekriterium eine wichtige Rolle spiele. Das Ergebnis der Umfrage lässt sich auch am Anlageverhalten der Deutschen erkennen. So setzen 55 Prozent noch auf das klassische Sparbuch, das jedoch nur einen geringen Zinsertrag hat. Gerade einmal jeder Dritte verfügt über Fondsprodukte.

(sr)

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