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Dispozinsen steigen: Dieser Tipp hilft beim Sparen! (1)

19.11.2014 - 10:00

Nach einer kurzen Talfahrt im August wird es jetzt wieder teuer: Laut einer Statistik der Deutschen Bundesbank verlangten Banken in der Bundesrepublik im September dieses Jahres im Schnitt wieder höhere Zinsen für die Überziehung des Kontos und die Nutzung von Kreditkartenkrediten. Warum niemand so viel Geld für ein Darlehen bei der Bank bezahlen muss, erklären wir Ihnen - zudem haben wir berechnet, wie viel Geld Sie mit einem kleinen Tipp sparen können.

Während Zinsen für Sparprodukte, wie beispielsweise Tages- und Festgeldkonten, genauso wie für klassische Ratenkredite, Kfz-Finanzierungen oder Baudarlehen mit der stetigen Absenkung des Euro-Leitzinses ebenfalls gesunken sind, bleiben die Gebühren für Dispo- und Überziehungskredite nach wie vor auf einem (sehr) hohen Niveau. Obwohl einige Institute ihre Dispozinsen im Sommer dieses Jahres leicht gedrückt hatten, ist die Überziehung des Girokontos aus Sicht von Verbraucherschützern nach wie vor viel zu teuer.

Euro-Zinstief gilt weiterhin nicht bei Überziehungskrediten

Über den Dispo zu bezahlen ist nur bei schnellem Kontoausgleich sinnvoll.
Die Zinsen für Dispokredite stark zu reduzieren, liegt für die Institute nicht nahe, mutmaßt Michael Herte von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Laut Herte argumentieren die Institute, dass sie bei der Vergabe eines Dispokredites ein deutlich höheres Ausfallrisiko eingehen, als bei einem normalen Ratenkredit – diese fehlende Sicherheit müsse sich daher im Preis ausdrücken.

Der Anreiz zur Nutzung des teuren Überziehungsdarlehens sollte aufgrund der teuren Konditionen sehr gering sein, dennoch liegen der Dispokredit und die Bezahlung per Kreditkarte bei den Deutschen hoch im Kurs: Wer eine dringende Anschaffung tätigen muss, für die das eigene Geld nicht reicht, überzieht meist einfach das Girokonto oder nimmt die Kreditkarte – zahlen kann man ja noch später.

Wenn dieses später dann jedoch erst deutlich später eintritt und der Dispokredit oder die Kreditkartenrechnung erst nach einigen Monaten oder gar Jahren komplett beglichen wird, entpuppt sich die bequeme Zahlvariante schnell als teure Schuldenfalle. Mit unserem Tipp können Sie bestehende Disposchulden jetzt sehr günstig ausgleichen, auch wenn die eigenen Ersparnisse hierfür aktuell fehlen.

Teure Disposchulden oder Kreditkartenrechnung auf günstigen Ratenkredit umschulden

Jeder vierte deutsche Haushalt nutzt den Dispokredit oder die Kreditkarte regelmäßig für Anschaffungen, so eine aktuelle Studie der Direktbank ING DiBa. Genau bei diesen Verbrauchern lohnt es sich jetzt zu handeln, da die Unterschiede der Gebühren für Dispokredite und klassischen Bankdarlehen seit kurzem wieder weiter auseinanderfallen.

Auch wenn der Dispokredit bereits genutzt wurde oder eine Kreditkartenrechnung offen steht, müssen Bankkunden die kürzlich wieder gestiegenen Konditionen für diese Darlehen nicht in Kauf nehmen. Die einfache Lösung, die aktuell günstigen Konditionen zu nutzen, lautet in diesem Fall: Umschuldung. Mit einem zinsgünstigen Kleinkredit ist es ein leichtes, die teuren Bankschulden abzulösen und die offene Bankschuld zu deutlich günstigeren Konditionen zu begleichen.

Wie viel Geld sie durch die Ablösung des Dispokredites sparen können, lesen Sie im zweiten Teil dieses Beitrages.

(as)

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