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Direktbanken: Telefonbanking als Alternative zum Onlinebanking

13.02.2013 - 18:53

Filialbanken haben gegenüber Direktbanken einige erhebliche Nachteile. Zum einen können Letztere ihren Kunden häufig wesentlich bessere Konditionen in Form von hohen Zinsen, Prämien oder Zusatzleistungen bieten. Zum anderen sind Verbraucher nicht an Öffnungszeiten gebunden und können die Dienstleistungen der Onlinebanken jederzeit in Anspruch nehmen. Dennoch schrecken noch immer einige Kunden vor Direktbanken zurück, da sie es sich nicht vorstellen können, ihre Bankgeschäfte ausschließlich im Netz zu tätigen. Für diesen Fall gibt es den perfekten Kompromiss zwischen persönlicher Beratung und Onlinebanking: Das Telefonbanking.

Ob Girokonto, Tagesgeld oder Festgeld – bezüglich Preis-Leistungs-Verhältnis haben Direktbanken die klassischen Hausbanken schon längst überholt. Sie müssen keine Filialen unterhalten und sparen auf diese Weise erhebliche Kosten für Personal und Verwaltung ein. Diesen Kostenvorteil können sie an ihre Kunden weitergeben.

Dennoch bleiben viele Kunden ihrer Filialbank treu und nehmen dafür niedrigere Zinsen, Kontoführungsgebühren oder andere schlechte Konditionen in Kauf. Gründe dafür können beispielsweise eine wenig ausgeprägte Onlineaffinität, das Bedürfnis nach persönlicher Beratung oder mangelndes Vertrauen in die Sicherheit des Onlinebankings sein.

Die gute Nachricht: Auch wer nur selten die Möglichkeit hat das Internet zu nutzen, oder dem Internetbanking generell skeptisch gegenübersteht, kann von den Vorteilen der Direktbanken profitieren. So bieten viele Onlinebanken ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte über das Telefon abzuwickeln. Dazu gehören beispielsweise die ING-DiBa, die Wüstenrot, die netbank, die Cortal Consors und die 1822direkt. Auch die Kontoeröffnungsunterlagen können bei den Instituten telefonisch angefordert werden.

Verbraucher sollten die Konditionen der Direktbanken vergleichen

Ein Vergleich von Tagesgeld, Festgeld oder Girokonten zeigt, dass die Konditionen wie beim Onlinebanking auch beim Telefonbanking variieren. So ist die Hotline der Wüstenrot beispielsweise nur Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr erreichbar. Dafür wird der Anruf nicht von einem Sprachcomputer, sondern immer von Mitarbeitern der Bank persönlich entgegengenommen. Für das Verschicken der Kontoauszüge berechnet die Commerzbank 58 Cent pro Quartal.

Das Telefonbanking der ING-DiBa wird über einen Sprachcomputer abgewickelt. Dieser ist für die Kunden täglich rund um die Uhr erreichbar und kann über das Tastenfeld oder über Sprachbefehle gesteuert werden. Auch hier fallen allerdings Portokosten für den Versand der Kontoauszüge an. Diese betragen monatlich 58 Cent. Das Telefonbanking bei der 1822direkt funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Hier sollten Kunden allerdings darauf achten, dass ihre Kontoauszüge nicht postalisch, sondern möglichst elektronisch verschickt werden. Sollten diese monatlich im Briefkasten landen, wird jedes Mal ein Euro an Gebühren fällig.

Telefonbanking ist unkompliziert und bietet größtmögliche Sicherheit

Telefonbanking eignet sich auch bestens für Verbraucher, die mit den verschiedenen Maßnahmen zur Sicherheit im Netz eher wenig vertraut sind. Wer Angst vor Trojanern, Viren oder Phishing-Attacken hat, ist am Telefon auf der sicheren Seite. Kunden, denen der Verzicht auf persönliche Beratung in der Filiale schwer fällt, sollten sich für Telefonbanking mit persönlichem Ansprechpartner entscheiden, wie es beispielsweise die Wüstenrot anbietet. Sprachcomputer sind für sie eher ungeeignet.

(fr)

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