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Deutsche würden gerne mehr sparen

27.09.2011 - 11:20

Zahlreiche Deutsche würden gerne mehr Geld sparen, haben aber derzeit nicht die Möglichkeit. So gelingt es ihnen auch nicht, das selbst gewählte Sparziel zu erreichen. Das hat jetzt eine Umfrage ergeben, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest gerade für den Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) durchgeführt hat.

Der aktuellen Umfrage zufolge spart der Durchschnittsdeutsche jeden Monat zwar 180 Euro, doch um das persönlich gewählte Sparziel zu erfüllen, reicht das nicht aus. Dafür fehlen den Bundesbürgern ihrer Meinung nach nämlich insgesamt an die 256 Millionen Euro – das sind 30 Prozent monatlich. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Personengruppen und ihrem Sparerfolg. Wie die Umfrage ergab, fällt es Geringverdienern und jüngeren Verbrauchern generell immer schwerer, ihr Sparziel zu erreichen, als es etwa Verbrauchern mit einem höheren Einkommen oder auch älteren Personen der Fall ist. Diese schaffen es eher, ihr individuelles Sparziel zu erfüllen.

Beliebte Anlageformen

Bei der Art der Geldanlage mögen es die Deutschen nach wie vor klassisch und risikoarm. So sind Sparbriefe und Tagesgeld nach wie vor aufgrund ihrer Sicherheit und der guten Verzinsung beliebt bei den Sparern. 2010 wurden rund 80,3 Milliarden Euro bei den Kreditbanken eingezahlt. Parallel dazu flossen weitere 63,1 Milliarden Euro an Versicherungsunternehmen und noch einmal 2 Millionen Euro in Wertpapierfonds. Damit beträgt dann das Geldvermögen eines durchschnittlichen Privathaushaltes ca. 123.000 Euro, während sich die Kredit-Schulden, die ein Haushalt laut Statistik hat, auf 38.000 Euro belaufen. Damit hat rein rechnerisch jeder Haushalt in Deutschland ein Geldvermögen in Höhe von 84.500 Euro netto zur Verfügung.

(sr)

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