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Nur die Hälfte der Deutschen kontrolliert Geldanlage

09.11.2011 - 13:16

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat einer Umfrage zufolge stets ein Auge auf die Geldanlage und 43 Prozent überprüfen das Ersparte nur unregelmäßig. Über die Höhe des Sparbetrags kann ein Drittel der Sparer keine Auskunft geben. Die Studie wurde im Auftrag der Bank of Scotland vom Forsa Meinungsforschungsinstitut im Rahmen des „Sparerkompass Deutschland“ erstellt.

Wer regelmäßig spart, kann privat fürs Alter vorsorgen oder einen schönen Urlaub buchen. Dabei gibt es verschiedene Modelle, wie das Geld angelegt werden kann. Statt eines Sparstrumpfs sind sichere Geldanlagen wie Festgeld oder Tagesgeld empfehlenswert. Diese werden verzinst, wodurch die Inflation ausgeglichen und gleichzeitig das Ersparte vermehrt wird. Ein führender Anbieter solcher Anlagemodelle veröffentlichte nun eine Studie zum Sparverhalten der Deutschen. Insgesamt nahmen 1.534 Personen an der repräsentativen Forsa-Umfrage teil, die im Besitz von wenigstens einer Geldanlage sind. Renten- und Lebensversicherungen wurden hierbei nicht berücksichtigt.

Rücklagen auf Geldanlage nicht allen bekannt

Dabei stellte sich heraus, dass 52 Prozent der Bundesbürger sich regelmäßig darüber informieren, wie viel Geld auf ihrem Sparkonto gelagert ist. Weitere 43 Prozent kontrollieren den Betrag ihrer Rücklagen hingegen nur unregelmäßig. Diese haben entweder eine vage Ahnung oder keine Kenntnis darüber, wie hoch das Sparvermögen eigentlich ist.  29 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, die Höhe des Geldbetrags auf dem Sparkonto nur grob zu kennen. Weitere 14 Prozent müssten nach eigenen Angaben zunächst nachschauen, um eine Auskunft geben zu können. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Männer (55 Prozent) öfter als Frauen (49 Prozent) den Betrag des Ersparten kontrollieren.

Konditionen der Geldanlage

Wie hoch die Verzinsung der eigenen Geldanlage ist, können immerhin 62 Prozent der Sparer sagen. 26 Prozent von 1.449 Sparkontoinhabern kontrollieren der Studie zufolge regelmäßig die Zinserträge, die sie aus Sparbüchern, Sparbriefen, Sparverträgen, Tagesgeld und Festgeld erwirtschaften. Eine ungefähre Ahnung über die Höhe der Rendite haben 36 Prozent der Befragten. Jeder Dritte gestand allerdings ein, den genauen Zinssatz der eigenen Geldanlage nicht zu kennen. Auch hier zeigt sich, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt: 33 Prozent der Männer und nur 19 Prozent der Frauen informieren sich über die Höhe der Zinsen ihrer Kapitalanlage. Eine bequeme Möglichkeit, sich über die eigenen Sparbeträge zu informieren, ist Onlinebanking bei Tagesgeld- und Festgeldkonten. Zinssatz und Ertrag kann einfach von zu Hause kontrolliert werden. Zudem bieten diese Geldanlagen ein hohes Maß an Sicherheit und attraktive Gewinne.

(sb)

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