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Das Auf und Ab der Zinsen: Konditionsanpassungen im August

27.08.2014 - 16:06

Auch im August haben wieder zahlreiche Banken mit Zinsanpassungen von sich reden gemacht. So gab es in den Bereichen Tagesgeld, Festgeld und Girokonto einige Zinssenkungen zu vermelden. Der Monat brachte allerdings auch gute Nachrichten: Zwei Institute haben ihre Dispozinsen nach unten angepasst.

Bereits im Juli informierte die Bank of Scotland ihre Kunden über eine Zinssenkung im Bereich Tagesgeld. Seit dem 7. August erhalten Kunden nun nur noch 0,8 Prozent jährlich – zuvor waren es noch 1,1 Prozent gewesen.

Als Begründung nannte die Direktbank das anhaltend niedrige Zinsniveau am Markt. In der Rundmail hieß es zudem, dass die erneute Senkung des EZB-Leitzinses auf 0,15 Prozent im Juni zu einem weiteren Rückgang der Zinsen geführt habe. Das Angebot der Bank of Scotland gilt für Neu- und Bestandskunden.

Auch beim Festgeld gab es eine Zinssenkung

Mit den Sparzinsen sinken derzeit auch die Dispozinsen.
Im Bereich Festgeld vermeldete die VW Bank eine Zinssenkung für den Plus Sparbrief. Mit Wirkung zum 1. August 2014 wurden die Zinsen für das einjährige Festgeld sowie für sämtliche Anlagezeiträume ab sechs Jahren nach unten angepasst. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 2.500 Euro.

Spitzenreiter im Festgeld Vergleich bleibt weiterhin die VTB Direktbank: Für die drei-, vier- und fünfjährige Laufzeit erhalten Kunden hier aktuell 2,1 Prozent Zinsen pro Jahr.

Auf dem zweiten Platz folgt die Crédit Agricole: Hier gibt es auf das dreijährige Festgeld 1,86 Prozent jährliche Zinsen – bei einer fünfjährigen Anlagedauer erhalten Sparer ebenfalls 2,1 Prozent.

Die DKB senkt die Guthabenzinsen auf Kreditkarte und Girokonto

Die DKB verkündete eine Senkung der Guthabenzinsen auf die DKB-VISA-Card zum 1. September 2014. Während das Guthaben auf der Kreditkarte derzeit noch mit 1,05 Prozent verzinst ist, erhalten Kunden ab dem kommenden Monat nur noch 0,9 Prozent.

Guthaben auf dem Girokonto wird vom 1. September an mit 0,1 Prozent verzinst – bisher gab es 0,2 Prozent jährlich. Die Direktbank betonte allerdings, dass die Kontoführung weiterhin bedingungslos kostenlos bleibt.

DKB und Norisbank senken die Dispozinsen

Gleichzeitig hatte die DKB auch eine gute Nachricht für ihre Kunden: Ebenfalls zum 1. September wird beim DKB-Cash der Dispozins von 7,9 Prozent auf 7,5 Prozent jährlich gesenkt. Gleichzeitig wird der Zinsaufschlag beim Überziehungszins abgeschafft. Im Vergleich der überregionalen Banken in Deutschland bietet die DKB damit einen der verbraucherfreundlichsten Kredite bei der Überziehung des Girokontos an.

Ähnliche Pläne setzte auch die Norisbank um: Anstatt wie bisher 0,7 Prozent erhalten ihre Kunden nur noch 0,5 Prozent jährliche Guthabenverzinsung auf das Girokonto. Dafür wurde der Dispozins von 11,25 Prozent auf 11,15 Prozent minimal gesenkt.

(fr)

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