0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Vorarbeiten für die Fusion mit der Dresdner Bank: Commerzbank schließt Filialen

20.05.2011 - 13:03

Bereits über die Osterfeiertage bekamen Kunden der Commerzbank die Auswirkungen der Fusion mit der Dresdner Bank zu spüren: Ganze drei Tage lang konnten die Verbraucher aufgrund des technischen Zusammenschlusses weder Geldautomaten der Commerzbank, noch Telefon- und Onlinebanking nutzen. Zusätzlich werden nun auch mehr als 300 Zweigstellen der zweitgrößten deutschen Filialbank geschlossen.

Am Dienstag, dem 17. Mai, haben die Filialschließungen der Commerzbank begonnen. Im Zuge der geplanten Fusion mit der Dresdner Bank wird die Commerzbank weit mehr als 300 Zweigstellen des Filialnetzes aufgeben. Im niedersächsischen Verden hat es bereits begonnen, dort zogen die Mitarbeiter der Dresdner Bank in die benachbarte Commerzbank-Filiale. Weitere Zweigstellen in Wolfsburg und Leipzig werden in den kommenden Tagen folgen. Die technische Fusion der Commerzbank mit der Dresdner Bank erfolgte schon während der Osterfeiertage.

Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank

Die Vorarbeiten zur Fusion begannen schon im Sommer 2008. Seitdem befindet sich die Dresdner Bank im Besitz der Commerzbank. Das erklärte Ziel der Commerzbank sei es, die Anzahl der bundesweiten Filialen beider Banken von 1.540 auf 1.200 zu reduzieren. Nähere Angaben wollte der Sprecher der Commerzbank nicht machen, zu allererst würden die Kunden über Neuerungen und Zusammenlegung von Geschäftsstellen informiert.

Keine Sorgen seitens der Commerzbank

Nach eigenen Angaben befürchtet die Commerzbank nicht, durch die Minimierung des Filialnetzes Privatkunden zu verlieren. Dazu erklärte Martin Zielke, Chef des Privatkundenbereichs, gegenüber der „Welt“, dass nur solche Außenstellen von Zusammenlegungen betroffen sind, zwischen denen die räumliche Distanz sowieso gering sei. Daraus würden keine Nachteile für die Verbraucher entstehen. Vielmehr profitieren die Kunden von der Fusion, da somit das Geschäft für Privatkunden der Filialbank verbessert werde. Obwohl die Commerzbank mit der Schließung von 340 Filialen enorm einspart, verfügt das Geldinstitut anschließend noch immer über eines der dichtesten Filialnetze in der gesamten Bundesrepublik. Durch die Fusion mit der Dresdner Bank würde kein Standort verloren gehen, so Zielke. Die Kunden wird das Freuen.

(sb)

Weitere Artikel: