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Leitzinssenkung: Jetzt noch attraktive Festgeldangebote sichern

06.06.2013 - 17:30

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins Anfang Mai erneut herabgesenkt. Der Refinanzierungssatz befindet sich nun auf einem historischen Tiefstand von 0,5 Prozent. Zudem sind weitere Anpassungen in den nächsten Wochen nicht ausgeschlossen. Viele Banken haben bereits reagiert, und ihre Zinsen auf Anlageprodukte gesenkt. Insbesondere im Bereich Tagesgeld vermeldeten die Institute innerhalb weniger Wochen eine Zinssenkung nach der anderen. Auch beim Festgeld gab es bereits Anpassungen – hier lassen sich die Banken in der Regel jedoch etwas mehr Zeit. Wer jetzt schnell reagiert, kann sich noch die aktuellen Konditionen sichern.

Die Credit Europe Bank, die Mercedes-Benz Bank und die IKB direkt haben ihre Festgeldzinsen bereits nach unten angepasst. Insbesondere Direktbanken bieten jedoch weiterhin gute Konditionen an. So sind bei einer dreijährigen Laufzeit noch immer 2,25 Prozent Zinsen jährlich zu holen. Sparer, die zu diesem Zinssatz 10.000 Euro anlegen, erhalten am Ende der Anlagedauer eine attraktive Rendite von 675 Euro. Bei einer Summe von 5.000 Euro beläuft sich der Zinsertrag auf 335,50 Euro.

Renault Bank direkt: Spitzenreiter im Festgeld Vergleich

Auch für kürzere Laufzeiten haben die Banken gut verzinste Festgeldprodukte im Angebot. So liegt der aktuelle Spitzenzinssatz bei zweijähriger Anlagedauer immerhin noch bei 2,00 Prozent im Jahr. Für das einjährige Festgeld sind momentan noch 1,75 Prozent jährlich zu holen. Spitzenreiter im Festgeld Vergleich ist derzeit die Renault Bank direkt. Für Laufzeiten von ein, zwei, drei und vier Jahren erhalten Sparer hier die höchsten Festgeldzinsen. Bei sechsmonatigen Anlagen hat dagegen die pbb direkt die Nase vorne – das Institut bietet für diesen kurzen Zeitraum immerhin 1,25 Prozent Zinsen.

Niedrigzinsen: Kurze Laufzeiten und Treppenstrategie wählen

Aufgrund der unsicheren Zinslage raten Finanzexperten derzeit generell zu kürzeren Laufzeiten. Zudem empfiehlt die Stiftung Warentest die sogenannte Treppenstrategie. Hier wird die Anlagesumme auf verschiedene Produkte aufgeteilt, welche wiederum nach Laufzeiten gestaffelt werden.

Auf diese Weise werden Sicherheit und Flexibilität optimal verbunden. Sinken die Zinsen, so ist noch immer ein Teil des Geldes zu den höheren Zinsen angelegt. Steigen die Zinssätze der Banken dagegen an, so wird Jahr für Jahr ein Teilbetrag aus der Anlage freigegeben, der wiederum zu besseren Konditionen angelegt werden kann.

(fr)

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