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EZB-Leitzinssenkung: Zinsanpassungen mit Festgeld vorbeugen

08.11.2013 - 14:00

Im Frankfurter Bankenviertel wird über die Zukunft der Sparer entschieden.
Die Europäische Zentralbank (EZB) tut es schon wieder: Die Notenbank senkt erneut den Leitzins – von 0,5 auf ein historisches Tief von lediglich 0,25 Prozent. Zinsanpassungen durch die Banken werden wohl nicht lange auf sich warten lassen. Für Sparer kann es sich deshalb lohnen, jetzt noch ein Festgeldkonto zu den aktuellen Konditionen zu eröffnen.

Der Leitzins fällt durch die Senkung auf ein Rekordtief – und das muss es noch nicht gewesen sein: EZB-Präsident Mario Draghi sieht nach wie vor nicht alle Möglichkeiten der Niedrigzinspolitik ausgeschöpft. Man habe die Null-Linie noch nicht erreicht und könne vom Prinzip her noch weitergehen, erklärte Draghi. Mit der Leitzinssenkung will die EZB der niedrigen Inflation im Euroraum entgegenwirken. Die Änderung soll zum 13. November wirksam werden.

Möglichen Zinsanpassungen zuvorkommen

Die Erfahrung zeigt, dass Zinssenkungen der EZB von den Banken mit leichter Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden. Deshalb gilt: Schnell sein, kann sich auszahlen. Sparer, die ihr Geld jetzt noch auf einem Festgeldkonto anlegen, können der Anpassung des Zinssatzes durch die Banken zuvorkommen und sich eine Rendite auf dem derzeitigen Niveau sichern. Zudem besteht auf diese Weise die Möglichkeit, sich gegen etwaige weitere Zinssenkungen zu schützen.

Renault Bank direkt: ganz vorne beim Festgeld

Bei den derzeit verfügbaren Angeboten für Festgeldanlagen über einen Zeitraum von zwei Jahren sticht die Renault Bank direkt heraus: Das Geldinstitut bietet aktuell einen Zinssatz von 1,8 Prozent (Mindestanlagebetrag: 2.500 Euro). Knapp darunter liegen mit 1,75 Prozent die Zinssätze der pbb direkt und der CreditPlus Bank (Mindestanlagebetrag: jeweils 5.000 Euro).

Bei einer Anlage über einen Zeitraum von drei Jahren sind bei der Renault Bank direkt und der VTB (Mindestanlagebetrag: 500 Euro) sogar 2,1 Prozent Zinsen zu holen. Mit 2,0 Prozent folgen die pbb direkt, die IKB (Mindestanlagebetrag: 5.000 Euro) und die Südtiroler Sparkasse (Mindestanlagebetrag: 10.000 Euro) auf Platz zwei. Experten stehen einer Anlagedauer in dieser Größenordnung allerdings eher skeptisch gegenüber. Der Grund: Wenn das Zinsniveau wieder anzieht, können Sparer darauf gegebenenfalls erst mit erheblicher Verzögerung reagieren.

(bb)

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