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Der Aufwärtstrend hält an: Auch die GEFA Bank erhöht die Festgeldzinsen

10.10.2013 - 08:00

Immer mehr Banken vermelden seit einigen Wochen Zinserhöhungen im Bereich Festgeld. Diesem Trend schließt sich nun auch die GEFA Bank an: Für eine Anlagedauer von drei Jahren erhalten Kunden künftig 1,90 Prozent anstatt 1,80 Prozent jährliche Zinsen. Das vierjährige Festgeld steigt sogar um 0,2 Prozentpunkte an - der Zinssatz wurde von 2,00 Prozent auf 2,20 Prozent angepasst. Bei dieser Laufzeit gehört die GEFA Bank nun zu den Top-Anbietern auf dem Festgeldmarkt.

Voraussetzung für die Eröffnung eines Festgeldkontos ist ein Mindestanlagebetrag in Höhe von 10.000 Euro. Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich. Über den deutschen Staat sind Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person gesetzlich gewährleistet. Darüber hinaus ist die GEFA Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, wodurch auch höhere Summen (maximal 250.000 Euro pro Kunde) abgesichert werden.

Aktuell bietet die GEFA Bank ihren Kunden folgende Konditionen an:

 
LaufzeitZinssatz altZinssatz neu
6 Monate1,251,25
12 Monate1,401,40
24 Monate1,601,60
36 Monate1,801,90
48 Monate2,002,20
 

Infolge der Zinserhöhung liegt das Institut auf der Spitzenposition im Vergleich der Festgeldkonten. Neben der GEFA Bank bieten bei vierjähriger Anlagedauer auch die Renault Bank direkt, die Südtiroler Sparkasse und die IKB Deutsche Industriebank 2,20 Prozent jährliche Zinsen.

Im Festgeldbereich zeichnet sich ein Aufwärtstrend ab

Obwohl sich die Europäische Zentralbank in ihrer letzten Ratssitzung erneut gegen eine Anhebung des historisch niedrigen Leitzinses entschieden hat, ist die Zinserhöhung der GEFA Bank bereits die fünfte seit Ende August. Auch die CreditPlus Bank, die Volkswagenbank, die Wüstenrot und die IKB Deutsche Industriebank passten ihre Festgeldzinsen nach oben an. Obwohl die Konditionsanpassungen meist sehr gering ausfielen, scheint sich beim Festgeld derzeit ein Trend nach oben abzuzeichnen. Es bleibt abzuwarten, ob es sich dabei lediglich um ein vorübergehendes Phänomen handelt – oder ob Sparer nach Monaten der Zinssenkung endlich wieder Hoffnung schöpfen dürfen.

(fr)

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