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Anhaltende Zinssenkungen: Lohnt sich Festgeld weiterhin?

22.02.2013 - 17:36

Die Welle der Zinssenkungen auf dem deutschen Festgeldmarkt scheint derzeit nicht abzureißen. Heute kündigte die CreditPlus Bank an, zum 27. Februar ihre Festgeldkonditionen nach unten anzupassen. Weitere Zinssenkungen nahmen in diesem Monat die IKB direkt, die GEFA Bank und die MoneYou vor. Im Gegensatz zum Tagesgeld kann das Festgeld im Laufe der Anlage nicht auf ein lukrativer verzinstes Konto umgelagert werden. Viele Sparer stehen deshalb vor der Frage, ob sich das beliebte Festgeldkonto weiterhin lohnt.

Wer jetzt schnell handelt, kann sich noch bis kommenden Mittwoch die aktuellen Festgeldkonditionen des Spitzenreiters CreditPlus Bank sichern. Der Zinssatz für eine dreijährige Festgeldanlage liegt derzeit bei 2,06 Prozent jährlich. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro entspricht dies einem Ertrag von 618 Euro – durchaus eine attraktive Rendite. Die Mindesteinlage beträgt 5.000 Euro.

Top-Festgeldzinsen bei der VTB, der GEFA Bank und der IKB direkt

Dicht gefolgt wird die CreditPlus Bank von der VTB Direktbank. Hier erhalten Sparer 2,05 Prozent Zinsen pro Jahr für drei Jahre Anlagedauer. Wer 10.000 Euro anlegt erhält folglich einen Zinsertrag von 615 Euro. Zusätzlich bietet das VTB Flex Festgeldkonto einen weiteren entscheidenden Vorteil: 20 Prozent der Anlagesumme stehen jederzeit zur Verfügung. Damit können Anleger wesentlich flexibler auf kurzfristige Veränderungen ihrer finanziellen Lage reagieren. Eine Mindestanlage wird hier nicht vorausgesetzt.

Eine beinahe ebenso hohe Rendite bieten die beiden Direktbanken GEFA Bank und IKB direkt. Diese offerieren ihren Kunden einen Zinssatz von jährlich 2,0 Prozent für die dreijährige Festgeldanlage, was bei 10.000 Euro Anlagebetrag einer Rendite von jeweils 600 Euro entspricht. Bei beiden Instituten ist allerdings eine Mindesteinlage erforderlich. Diese beträgt bei der IKB direkt 5.000 Euro und bei der GEFA Bank sogar 10.000 Euro.

Festgeld bietet Sparern maximale Sicherheit

In der Regel fällt der Zinssatz umso höher aus, je länger das Kapital bei der Bank fest angelegt ist. Angesichts der derzeitigen Niedrigzinsen empfehlen sich Anlagen über mehr als drei Jahre jedoch eher weniger. Zu groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zinsen in diesem Zeitraum doch wieder nach oben bewegen. Eine Anlagefrist von weniger als einem Jahr sollte jedoch nicht gewählt werden. Hier fallen die Zinsen wesentlich niedriger aus als beispielsweise beim Tagesgeld.

Festgeld gehört zu den beliebtesten Finanzprodukten der Deutschen. Die meisten Bundesbürger setzen bei der Wahl ihrer Kapitalanlage auf größtmögliche Sicherheit. Diese bietet ihnen das Festgeld in jedem Fall. Hier erhalten Sparer über die gesamte Laufzeit hinweg eine konstante Verzinsung auf ihre Spareinlagen. Ein Wertverlust des Kapitals ist nicht möglich. Schon im Vorfeld weiß der Anleger genau, mit welcher Rendite er letztendlich rechnen kann.

Garantierte Einlagensicherung beim Festgeldkonto

Alle Banken im Festgeld Vergleich gehören der EU-weiten, gesetzlichen Einlagensicherung an. Diese schützt die Ersparnisse der Kunden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person im Insolvenzfall. Darüber hinaus gehört ein Großteil der Institute privat organisierten Sicherheitseinrichtungen an. Dazu zählt in erster Linie der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Hier werden auch Kundeneinlagen in Millionenhöhe abgesichert.

Trotz der aktuell eher niedrigen Zinsen, können viele Festgeldangebote zumindest die Inflation gut ausgleichen. Diese liegt aktuell bei 1,7 Prozent. Auf diese Weise wird verhindert, dass Kapital, welches derzeit nicht benötigt wird, mit der Zeit an Wert verliert. Wer sich für ein Festgeldkonto entscheidet sollte jedoch sicher sein, dass das Geld im gesamten Anlagezeitraum nicht benötigt wird.

(fr)

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