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Bestes Festgeldangebot im April

22.04.2015 - 16:47

Das beste Festgeldangebot bei einer Laufzeit von 12 Monaten hat im April die VTB. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs aller im CHECK24 Festgeldvergleich gelisteten Anbieter. Der Zinssatz dieser Bank liegt bei einer Anlagedauer von einem Jahr bei 1,4 Prozent.

Denselben Zinssatz bietet auch die Sberbank. Der Grund, wieso es dennoch die VTB im April auf Platz eins geschafft hat, ist, dass der Mindestanlagebetrag der VTB nur 500 Euro beträgt. Jener der Sberbank ist doppelt so hoch.
 

Creditplus und Credit Agricole vervollständigen die Liste der Topanbieter


Wer sein Erspartest ein Jahr lang anlegen möchte, sollte seinen Festgeldanbieter nach zwei Kriterien auswählen: Nach der Höhe der Festgeldzinsen und dem Vertrauen, das er der Bank entgegenbringt.

Höhe der Festgeldzinsen bestimmt die Rendite

Dass VTB und Sberbank in puncto Festgeldzinsen mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent zu den Topanbietern im April zählen, lässt sich auch mit Zahlen eindeutig belegen. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro erwartet den Sparer bei den beiden Topanbietern am Ende der Laufzeit eine Zinsgutschrift von 140 Euro. Bei der Creditplus und der Credit Agricole, die für dieselbe Anlagespanne einen Zins von 1,3 Prozent bieten, erhält man am Ende des Jahres zehn Euro weniger. Vergleicht man das mit dem Festgeldzins der ING-DiBa, der größten Direktbank Deutschlands, zeigen sich deutliche Unterschiede: Denn mit 0,5 Prozent Zinsen per anno kann man sich am Ende derselben Laufzeit bei der ING-DiBa nur über 50 Euro Rendite freuen.
 
beste Festgeldanbieter im April
Top-Festgeldanbieter Laufzeit in Monaten Zinssatz
VTB 12 1,4 %
Sberbank 12 1,4 %
Creditplus Bank 12 1,2 %
 
Credit Agricole 12 1,2 %

Vertrauen in die Bank: Sind meine Einlagen sicher?
Das zweite Kriterium, das vor dem Eröffnen eines Finanzprodukts überprüft werden sollte, ist die Frage nach der Sicherheit. In diesem Zusammenhang sollte man sich nach der Einlagensicherung erkundigen.

In allen 28 EU-Staaten gilt die EU-Richtlinie 2009/14/EG vom Jahr 2009, die durch alle Mitgliedsstaaten umzusetzen ist. Sie besagt, dass 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt sind. Allerdings hat jedes EU-Land sein eigenes Absicherungssystem. Das bedeutet, dass Anleger ihre Ansprüche im Insolvenzfall bei der Behörde geltend machen müssen, in dem sich der Firmensitz der Bank befindet. Bei der VTB und der Sberbank müsste man sich nach Österreich und bei der Credit Agricole nach Frankreich wenden. Da es sich bei der Creditplus um ein deutsches Geldhaus handelt, wären im Falle einer Pleite die Ersatzansprüche an deutsche Behörden zu richten.
 

Ist der russischen Hintergrund der VTB und Sberbank bedenklich?


Die beiden attraktivsten Festgeldangebote im April stammen beide von österreichischen Banken mit russischem Hintergrund. Bei der Sberbank handelt es sich um die größte, bei der VTB um die zweitgrößte Bank Russlands. Beide werden derzeit von der EU und den USA im Zusammenhang mit der Krim-Krise sanktioniert, d.h. der Zugang zu Fremdwährungen wird ihnen verweigert. Von den Sanktionen sind die österreichischen Töchter jedoch nicht betroffen. Es wird lediglich streng darauf geachtet, dass das Geld der Töchter bis zur Aufhebung der Sanktionen nicht an den Mutterkonzern fließt.

(lsc)

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