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Kurze Laufzeit - gute Zinsen: Creditplus erhöht Zinsen aufs Festgeld

23.09.2014 - 17:00

Die Zinsen auf Spareinlagen sind momentan beklagenswert niedrig. Man könnte fast meinen, dass es Zinserhöhungen nur noch im Märchen gibt. Dagegen spricht jedoch eine am Dienstag stattgefundene Konditionsanpassung aufs Festgeld: Das Geldinstitut Creditplus erhöhte den Zinssatz für die dreimonatige Laufzeit von 1,1 auf 1,5 Prozent. Voraussetzung, um von diesem Angebot profitieren zu können, ist eine Mindesteinlage von 5.000 Euro.

Wohin mit dem Ersparten? Das ist keine leichte Frage in Zeiten wie diesen. Der Leitzins beträgt nur noch 0,05 Prozent − das hat Auswirkungen auf einige Finanzprodukte. In der Regel sinken nach Leitzinssenkungen, die letzte hat am 4. September stattgefunden, auch die Zinsen aufs Tages- und Festgeld. Deshalb ist es umso überraschender und gleichzeitig erfreulicher, dass Creditplus die Festgeldzinsen für das Konto mit drei Monaten Laufzeit erhöht hat.

Festgeldkonto trotz unsicherer Zukunftsprognosen?

Es geht bergauf mit den Festgeldzinsen der Creditplus Bank.
Die Wirtschaftsleistung der Eurozone ist schwach. Das ist prinzipiell für jeden Europäer schlecht, egal ob man in den Krisenländern oder im wirtschaftlich starken Deutschland wohnt. Deshalb arbeitet die Europäische Zentralbank (EZB) angestrengt daran, mit geldpolitischen Maßnahmen die Konjunktur zu beleben.

Der historische Tiefstand des Leitzinses, die Finanzspritzen in Milliardenhöhe und der bereits angekündigte Ankauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen stellen einen Teil der Rettungsversuche dar.

Derzeit ist schwer zu sagen, ob, wann und in welchem Ausmaß die Bemühungen der EZB Früchte tragen werden. Das macht die Frage, ob man sein Geld für  längere Zeit anlegen soll, umso schwieriger. Viele Verbraucher machen sich Sorgen, dass sie ihr Geld im Fall einer Insolvenz nie mehr wiedersehen.

Wer nicht mehr als 100.000 Euro am Festgeldkonto hat, kann jedoch ruhig schlafen. Denn die gesetzliche Einlagensicherung garantiert den Schutz privater Geldeinlagen bis zu dieser Höhe.

Für welche Laufzeit entscheiden?

Die Frage nach der Laufzeit ist ebenfalls sehr schwer zu beantworten, wenn man nicht weiß, ob beziehungsweise wann es zum Wirtschaftsaufschwung und damit verbundenen Zinserhöhungen kommen wird. Fest steht allerdings: Fallen die Zinsen weiter, ist die Entscheidung für ein gut verzinstes Festgeldkonto goldrichtig. Kommt es allerdings zu Zinserhöhungen, muss man erst das Ende der Laufzeit abwarten, bis man das Geld wieder neu anlegen kann. Das raubt Flexibilität. Wer sich diese nicht nehmen lassen will, sollte Angebote mit kürzeren Laufzeiten von drei Monaten bis zu einem Jahr hinsichtlich der besten Festgeldzinsen vergleichen. Ein weiterer guter Tipp ist, sich über die von der Stiftung Warentest empfohlene Treppenstrategie zu informieren.

(lsc)

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