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Anlage-Tricks gegen die Inflation: Tagesgeld und Festgeld

09.09.2011 - 14:05

Wenn die Inflation mehr auffrisst, als Sparer durch Zinsen erwirtschaften können, dann verlieren sie Geld. Wie eine Studie der Managementberatung Roland Berger jetzt ergab, stehen angesichts der weltweiten Finanz- und Schuldenkrisen derzeit Vermögenserhalt und Absicherung bei den Anlegerwünschen ganz oben. Komplexe und riskante Anlagemöglichkeiten, die mit einer großen Rendite locken, sind dementsprechend derzeit weniger gefragt. Tagesgeld und Festgeld hingegen bieten eine sichere Rendite.

Verbraucher möchten mit ihrer Geldanlage jedoch nicht nur die Inflationsrate abfedern, sondern auch noch Gewinne machen. Eine Anlage muss also eine positive Realverzinsung erbringen. Da die derzeitige Inflationsrate 2,3 Prozent beträgt, muss die Verzinsung also über dieser Marke liegen. Auch sollte man bedenken, dass die Kapitalertragssteuer mit 25 Prozent zu Buche schlägt, wenn der Sparerfreibetrag von 801 Euro ausgeschöpft ist. Erst wenn der Sparzins bei 3,0 Prozent und höher liegt, wird sicher ein Nettogewinn erzielt.

Mit Festgeld Rendite erwirtschaften

Bei Festgeld mit einer Laufzeit von einem Jahr und mehr bieten zahlreiche Kreditinstitute eine Verzinsung von drei Prozent und mehr an. Beachten Sie hierbei, dass bei einigen Banken eine Mindesteinlage gefordert wird, damit ein Festgeldkonto eröffnet werden kann. Bei einer Festanlage ab zwei Jahren werden dann inflationsbedingte Verluste mühelos umgangen. Dabei genießt der Verbraucher Einlagensicherungen, die sowohl von den Banken wie auch vom Gesetzgeber geregelt werden, um einem Vermögensverlust vorzubeugen. Einige Festgeld-Anbieter verzinsen das angelegte Vermögen auch unterjährig, wodurch der Anleger auch noch den Zinseszinseffekt für sich nutzen kann.

Tagesgeld und Festgeld kombinieren

Je länger die Laufzeit, umso höher fallen in der Regel auch die Zinsen aus. Hier steigt gleichzeitig jedoch auch das Risiko, dass die Sparzinsen durch die wachsende Inflationsrate schnell ansteigen. Die momentane Zinsfestschreibung kann bis dahin also schon wieder überholt sein. Andererseits lässt sich bei kurzzeitigem Festgeld und auch Tagesgeld nur dann ein Plus einfahren, wenn die Guthabenzinsen auf Spargelder schnell ansteigen. Eine Kombination aus Tages- und Festgeld kann also die Lösung sein, wenn man gute Zinsen für sich nutzen und dabei gleichzeitig die Option auf besser verzinste Anlagen offen halten will. Der Festgeld Vergleich zeigt ihnen zahlreiche Optionen auf.

(sr)

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