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Umdenken zum Weltspartag: Mit Festgeld die Inflation schlagen

30.10.2013 - 11:57

Niedrige Zinsen und Inflation sind die beiden größten Feinde des Sparers. Während er gegen letztere allerdings völlig machtlos ist, kann er die Verzinsung seiner Kapitalanlage zumindest bis zu einem gewissen Grad beeinflussen. Theoretisch sind sich die meisten Anleger dieser Tatsache mit Sicherheit bewusst – in der Praxis werden dennoch riesige Summen auf kaum verzinsten Sparbüchern gehortet. Der Deutschen Bundesbank zufolge sind es sogar dreistellige Milliarden-Beträge, die auf diese Weise der schleichenden Geldentwertung zum Opfer fallen.

Die Zinsen beim Festgeld unterscheiden sich teils enorm.
Höchste Zeit also, endlich umzudenken! Kluge Sparer sollten den heutigen Weltspartag zum Anlass nehmen, sich endlich von ihrem heißgeliebten Sparbuch zu trennen. Obwohl es oft schon in Kindertagen von Oma oder Eltern angelegt wurde, hat es mit einer derzeitigen Durchschnittsverzinsung von 0,3 Prozent seine besten Zeiten längst hinter sich.

Wer seine Ersparnisse jederzeit zur Verfügung haben möchte, sollte auf ein hoch verzinstes und kostenloses Tagesgeldkonto umsteigen. Im Schnitt sind hier aktuell immerhin 0,87 Prozent jährliche Zinsen zu holen – beim Top-Angebot erhalten Sparer sogar 1,5 Prozent pro Jahr. Auf diese Weise kann zumindest die Inflation ausgeglichen werden, die aktuell bei 1,4 Prozent liegt.

Festgeld ist deutlich höher verzinst als das klassische Sparbuch

Eine tatsächliche Rendite lässt sich dagegen mit Festgeldkonten erwirtschaften. Diese lohnen sich für Verbraucher immer dann, wenn sie bereits einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung haben und auf diesen über mehrere Jahre nicht angewiesen sind. Der Mindestanlagebetrag der Banken schwankt in der Regel zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Abhängig von der Laufzeit sind bei den Top-Anbietern aktuell bis zu 2,50 Prozent jährliche Zinsen zu holen.

Darüber hinaus sind sämtliche Festgeldanlagen über die gesetzliche europäische Einlagensicherung sowie zusätzliche Einlagensicherungsmaßnahmen der Banken garantiert abgesichert. Auch Kurs- oder Wertschwankungen gibt es beim Festgeld nicht – der bei Vertragsabschluss gültige Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit hinweg unverändert. Kunden kennen folglich bereits im Voraus die Höhe ihrer letztendlichen Rendite und können somit optimal planen.

Diese Zinsen sind bei den Top-Anbietern derzeit zu holen:

 
 Bank12 Monate24 Monate36 Monate48 Monate60 MonateMindestanlage
Renault Bank direkt1,55%1,80%2,10%2,30%2,50%2.500 Euro
Südtiroler Sparkasse1,60%1,70%2,00%2,20%2,30%10.000 Euro
IKB Deutsche Industriebank1,30%1,70%2,00%2,20%2,40%5.000 Euro
pbb direkt1,50%1,75%2,00%--5.000 Euro
VTB1,35%1,45%2,00%--500 Euro
 

Sparer, die eine Summe von 10.000 Euro über drei Jahre fest anlegen, können bei einer Verzinsung von 2,10 Prozent jährlich immerhin 630 Euro an Zinsen erwirtschaften. Bei einer fünfjährigen Anlagedauer sind beim Top-Anbieter (2,5 Prozent jährliche Zinsen) sogar 1.250 Euro Rendite möglich. Auch bei der zweijährigen Anlagedauer übersteigen die Festgeldzinsen die aufs Tagesgeld noch immer deutlich. Einjährige und kürzere Laufzeiten sind dagegen weniger empfehlenswert, da der beste Tagesgeldzins nicht getoppt werden kann. In diesem Fall lohnt es sich für Sparer eher, auf die flexiblere Variante Tagesgeld zu setzen.

(fr)

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